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Architektur: Verspielte Ornamente für Fassaden

Entwurf für ein Dekorelement. Foto: Bateig

Auf der Marmomacc 2009 in Halle 7B, Stand E4

(Oktober 2009) Ein innovatives Konzept für die Gestaltung hinterlüfteter Fassaden ist das „Wallcladding Concept“. Hierbei werden nicht einfach – zum Beispiel: polierte – Steinplatten vor eine Wand gehängt, sondern die Steine auch mit Ornamenten verziert. Je nach Wunsch können Bauherr und Architekt so auf ihre Außenwände zum Beispiel einen Sims oder einen durchlaufenden Fries aufbringen, oder, wenn die Gestaltung auffallend sein soll, auch die ganze Wand mit Stein quasi tapezieren.

Entwickelt wurde das „Wallcladding Concept“ von der spanischen Firma Bateig, der italienischen Decormarmi und dem deutschen Spezialisten für Unterkonstruktionen BWM. Hintergrund ist, dass es neben dem Minimalismus in der Gestaltung auch eine immer größere Nachfrage nach verspielter Ornamentik gibt, dies vor allem in Märkten wie Russland. Von Bateig kommen die Steinplatten und von Decormarmi die Fräsarbeiten, BWM liefert die spezielle Unterkonstruktion.

Seitens der drei Firmen wird betont, dass das Konzept flexible Gestaltung in mehrfacher Hinsicht bietet. Erstens können die Steinplatten mit Mustern nach praktisch jedem Kundenwunsch versehen werden. Zweitens erlaubt die Unterkonstruktion Platten in jeder Größe. Ein weiterer Vorteil für den Kunden ist schließlich, dass er aufgrund der Zusammenarbeit der Firmen es nur mit einem einzigen Ansprechpartner zu tun hat, der die jeweiligen Wünsche an die anderen Beteiligten weiterleitet.

Derzeit sind zwei Steinsorten im Angebot, nämlich die Kalksandsteine Bateig Azul und Bateig Beige. Für die Konstruktion liegen offizielle Prüfzeugnisse sowohl für Russland als auch für das restliche Europa vor, betonen die Firmen.

Bateig

Decormarmi

BWM

Auf der Marmomacc 2009 in Halle 7B, Stand E4