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Märkte: Staubabsauger und Wasserwände gebraucht

Die Belastung der Arbeiter durch Steinstaub ist ein großes Problem in der Branche.(Oktober 2009) Für Exporteure von Arbeitsschutzmaßnahmen und entsprechenden Werkzeugen dürfte es Brasilien derzeit gute Marktchancen geben: Dort hatte das zuständige Ministerium im März 2008 eine Vorschrift erlassen, in der es um die Staubbelastung in Steinmetzbetrieben ging. Konkret wurde das trockene Bearbeiten von Stein, etwa Schleifen oder Sägen, untersagt.

Als Zeitspanne für die Umsetzung der Vorschrift war eine Frist von 18 Monaten festgesetzt wurden. Die lief im September aus, und der Unternehmerverband des Bundesstaats Rio de Janeiro (FIRJAN) rief kürzlich Betriebe und Hersteller zu einem Treffen zusammen. Von brasilianischer Seite gebe es bisher keine entsprechenden Produkte, hieß es dazu in der September-Ausgabe des Newsletters des Departamento de Recursos Minerais (DRM-RJ).

„Größte Baustelle der Welt“

Als „größte Baustelle der Welt“ bezeichnet eine Dienststelle der deutschen Regierung Brasilien. Dort würden bis 2030 insgesamt 2800 Milliarden € in Infrastrukturprojekte investiert. Dazu zählen unter anderem U-Bahnen, Flughäfen und Wohnungsbau sowie Vorhaben für die Fußballweltmeisterschaft 2014. Eine „Roadmap Brasilien“ hat die Investitionen zusammengestellt. Sie ist kostenpflichtig über die genannte Website zu bekommen.