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Miszellen

xMiscellen(November 2009) Sandstein drucken statt mauern. Den größten 3D-Drucker der Welt hat die britische Firma d_shape entwickelt, damit er komplette Häuser entstehen lässt. Dabei trägt das Gerät schichtenweise Sand auf einen Untergrund auf und verfestigt ihn mit einem anorganischen Binder. Das Auftragen der Schichten besorgt ein Druckkopf, der an einem Gerüst hin und her fährt. Nach einem Tag Aushärten soll die so entstandene Mauer eine Festigkeit und Beschaffenheit wie Sandstein haben.

„Steine in deutschen Städten“ ist der Titel eines Führers mit 18 Entdeckungstouren durch Architektur und Geschichte von Städten und Gemeinden in Deutschland Ost und West (Buchhandelspreis 15 €, ISBN 978-3-928651-13-4).

Eine ungewöhnliche Keramik-Idee präsentierte auf der Messe Cersaie in Bologna der japanische Hersteller Inax: Bei seiner Produktreihe „Ecocarat“ hat die Oberfläche Mikroporen. Diese können laut Firma sowohl die Feuchtigkeit in der Luft regulieren als auch unerwünschte Gerüche aufnehmen. Kurios das, eigentlich: weitgehend versiegelte Oberflächen zu haben galt immer als große Stärke der Keramik gegenüber Naturstein.

Stonepedia nennt die US-Firma Marble and Granite Inc ihren neuen Service für iPhones. Nutzer können sich damit über das Angebot der Firma informieren sowie Tipps für die Installation von Naturstein abfragen.

Die Messe Coverings wird 2011 in Los Angeles stattfinden. Damit setzt sie sozusagen ihren Weg westwärts fort, der sie in den letzten Jahren alternierend mit Orlando (Florida) nach Chikago geführt hatte. 2010 findet sie wieder in Orlando statt.

Die Messe TechniPierre in Lüttich in Belgien findet 2010 sie nicht statt und wird auf den 31. März bis zum 3. April 2011 verschoben.

Der Berliner Grüne Kopf ist wieder zu sehen, seit das Neue Museum in der deutschen Hauptstadt restauriert und wiedereröffnet wurde. Die berühmte Skulptur (1, 2) aus Ägypten um 400 v. Chr. besteht aus Grauwacke [gray wacke; grovalla; grauvaca; grauvaca] und zeigt, unüblich für die damalige Zeit, eine bestimmte Person, nicht nur ein allgemeines Menschengesicht. Zu sehen ist auch wieder Nofretete. Kürzlich hieß es, unter ihrem Gipsgesicht gäbe es auf dem Kalkstein ein zweites Portrait, weniger perfekt schön und mit Falten. Neuere Untersuchungen ziehen das nun wieder in Zweifel.

Video des Monats: Die Schweizer putzen jetzt auch noch ihre Berge, hieß es in einem Werbevideo des Fremdenverkehrsverbands. Aus der Idee ist ein Markt geworden: Inzwischen ziehen Gruppen von Touristen über die Hänge, um dort lose Brocken zu entfernen und Ritzen mit Erde zuz verschließen, damit das Abrutschen des Gelände verhindert wird.