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Miszellen

(Januar 2010) Zwei kostenlose Übernachtungen bietet die Messe Stonetec in Shanghai (6. bis 9. April) für Besucher von Übersee. Wie es in einer Mail heißt, wird die Übernachtung in „einfachen” („economic”) Hotels erfolgen. Ansprechpartner ist Kevin (Mail). Er bittet darum, dass sich Interessenten mit „We got the information from BusinessStone.com” identifizieren.

Im belgischen Gent findet vom 23. bis 25. Januar die Messe Stone Expo statt. Eine kostenlose Vorabregistrierung per Internet ist möglich.

Eine Ausstellung über Stein und Wasser zeigt die Bildhauerschule in Pecchia im Schweizer Tessin noch bis Ende 2010. Zu sehen sind unter anderem künstlerische Wasserspiele am Stein.

Wir nutzen die Gelegenheit, mal im Netz zu schauen, wie Künstler das Thema Wasser unter Verwendung von Stein dargestellt haben.

Der Brite Hamish Horsley stellt kleine Steinplatten senkrecht nebeneinander, und prompt ergibt sich der Eindruck des Fließens in eine Richtung. Denselben Effekt nutzt Andy Goldsworthy für seine Mauer in der Londoner City.

Wellen oder Tropfen sind ein beliebtes Thema bei Bildhauern. Beispiele haben wir wieder bei Hamish Horsley gefunden, ebenfalls bei der Brasilianerin Renata Barcelos oder bei dem Deutschen Michael M. Heyers.

Abstrakt um Wellen geht es bei den Steinbänken, die die norwegische Firma Jogra vor das Wissenschaftsmuseum von Bergen gestellt hat.

Damit sind wir bei Fließen im übertragenen Sinn angekommen. Hier bietet die Kunst der Vergangenheit vielfältige Beispiele: Michelangelo legte Moses’ Bart in Wellenform und bei der antiken Nike im Louvre sind es die Gewänder, die wallen.

Zeitsprung: Eine aktuelle Inszenierung von Stein und Wasser wurde im Jahr 2006 für die Place de la Bourse in Bordeaux geschaffen (siehe unten). Dort befindet sich eine große Fläche aus Granit, auf der etwa 2 cm hoch das Wasser steht. In der nächtlichen Beleuchtung gibt das schöne Spiegeleffekte, tagsüber kühlen sich die Passanten und Touristen die Füße.

Damit nicht genug: nach einer Weile an der Oberfläche fließt das Nass in ein unterirdisches Becken zurück, wo es abkühlt. Hochgepumpt wird es wieder durch Schlitze in den Steinplatten und durch 900 Düsen, die dann bis zu 2 m hohen Nebel erzeugen. In Betrieb ist die Anlage täglich von 10 bis 22 Uhr.

Entwickelt wurde das Konzept von dem Pariser Brunnenkünstler Jean-Marc Llorca, dem Landschaftsarchitekten Michel Corajoud und dem Architekten Pierre Gangnet. Sie entschieden sich Granit, weil man ein „edles Material für einen der schönsten Plätze von Bordeaux” gewollt habe, wie die Stadtverwaltung in einer Mail an BusinessStone.com schreibt, und weil der Stein an vielen Orten in der Stadt vorkomme.