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Architektur: Teil des Himmels und der Erde

(Juli 2010) Die Villa mit dem Namen „Plus“ ist ein Wochenendhaus auf einem Hügel in Shizuoka in Japan. Das Büro Mount Fuji Architects Studio gestaltete sie in Form von zwei simplen Kästen, die wie bei einem Kreuz rechtwinklig übereinander gelegt sind, allerdings etwas aus der Mittellage verschoben.

Die erste Ebene liegt halb im Hügel und beherbergt Zimmer und Bäder. Der Blick aus den großen Fenstern und von der Terrasse geht auf den Pazifik beziehungsweise geradeaus bis in die Wolken am Horizont.

In der quer dazu verlaufenden zweiten Etage befinden sich die Gemeinschaftsräume, also Küche und Wohnzimmer und ebenfalls Terrassen. Sie sind von Kirschbäumen und japanischen Eichen umstanden.

Unter den beiden Etagen gibt es noch ein Erdgeschoss.

Für die Verkleidung der Betonwände sowohl außen als auch innen wurde weißer Marmor Bianco Brouille verwendet. Geliefert hat ihn die japanische Firma Shirai Sekizai. Reizvoll ist das Farbenspiel, wenn sich in ihm das Blau des Himmels oder das Grün der Bäume spiegelt oder wenn sich die Wolken über dem Ozean quasi in den Adern im Stein fortpflanzen.

„Obwohl aus der Natur herausgearbeitet, bleibt das Gebäude doch immer auch ein Teil der Natur, wenn auch sehr abstrahiert“, schreibt Harada Masahiro von Mount Fuji Architects Studio.

Meisterhaft, wie der Fotograf Ken’ichi Suzuki das eingefangen hat.

Mont Fuji Architects Studio

Shirai Sekizai

Ken’ichi Suzuki (Mail)