www.stone-ideas.com

Miszellen

(Februar 2012) Spanien schaut nach Marokko. „Spanisch-muslimische Architektur in 3D“ ist der Titel eines Projekts, das steinerne Zeugnisse der arabischen Herrschaft in Spanien wie die Alhambra digital dokumentieren will. Unter anderem geht es darum, aus diesen alten Steinarbeiten neue Produkte für die Steinbranche von heute abzuleiten. Kooperationspartner sind die Technologiezentren Ctap aus Spanien und Retcetec aus Marokko, wie es in dem Newsletter des Ctap heißt (spanisch).

Parquet de Versailles nennt die niederländische Firma Maximiliano’s ihre Bodenbeläge aus verschiedenen Steinsorten, die an Flechtwerk erinnern und alte Vorbilder in Holz aufgreifen.

Die Planeten unseres Sonnensystems als Süßigkeiten verkauft das Rihga Hotel in Osaka. Bei einigen der Kugeln könnte man meinen, sie wären aus Naturstein.

Ein Forum für neue Produkte („New Product Launch“) wird die Messe in Xiamen in diesem Jahr erstmals veranstalten. Es soll eine Art von Get together werden, wo Anbieter und Nachfrager sich über Neuigkeiten austauschen können.

Das Europäische Steinfestival findet in diesem Jahr vom 29. Juni bis 01. Juli im norwegischen Trondheim statt. Teilnehmen können Steinmetze oder Bildhauer. Die Arbeiten, die dort ausgeführt werden, sollen sich mit dem Thema „Märchen“ beschäftigen.

Der Global Stone Congress findet vom 16. bis 20. Juli in der Stadt Borba im portugiesischen Alentejo statt. Er ist ein internationales Expertentreffen, bei dem die aktuellen Themen der Branche diskutiert werden. 2005 fand der Kongress in Brasilien, 2008 in Italien, und 2010 in Spanien statt.

Am Kulturspeicher in Würzburg wird derzeit die Steinfassade wieder angebracht, meldet die Mainpost. Die Verkleidung war entfernt worden, weil das Glas dahinter geputzt werden musste, dann aber hatten die Steinlamellen sich nicht wieder anhängen lassen. Die Arbeiten führt die Firma Josef Hofmann aus Versbach aus.

Der diesjährige Tag der Steine in der Stadt findet am 13. Oktober und an den Tagen um dieses Datum herum statt. Dann geht es wieder darum, zum Beispiel durch Führungen oder Betriebsbesichtigungen den Bürgern die Welt des Natursteins sowie den Steinmetzberuf und die Geologie näher zu bringen. 2011 war das Angebot an Veranstaltungen geringer als in den Jahren zuvor und gab es folglich auch weniger Resonanz beim Publikum. (Informationen)

„Marktplatz-Aktien“ zum Preis von je 5 € verkauft der Heimatverein in Warendorf. Damit soll das Geld aufgebracht werden, das ein Belag aus Natursteinplatten mehr kosten würde als einer aus Beton, bereichtet die Münsterlandische Volkszeitung.

Video des Monats: Wandertouren an steilen Berghängen – etwas für Leute mit guten Nerven.