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Design: Nähkreuze im Marmor-Mosaik

(Mai 2012) Das ist so ziemlich die ungewöhnlichste Fliesenidee, die wir seit langem gesehen haben: kleine Kreuzchen aus Kupfer sind in ein Marmor-Mosaik so eingelegt, dass die ganz unregelmäßig geformten Steinplatten wie mit ihnen zusammengenäht zu sein scheinen. Jede Fliese für sich ist dabei ein Einzelstück, wohlgemerkt. Die chinesische Firma Heda Marble & Mosaics ist ein Spezialist für Inlay-Kombinationen ganz unterschiedlicher Materialien: dazu gehört Stein mit Metall genauso wie Perlmutter mit Stein.

Vielfältige andere Modelle der Inlay-Kombination von Kupfer beziehungsweise Edelstahl mit Stein sind im Programm, wobei die Firma betont, dass sie gerne auch Kundenideen umsetzt.

Für Trittschwellen gibt es die Variante, dass das Metall als Rutschbremse funktioniert.

Die Designideen kommen vom Firmengründer selbst. Johnson Yang ist von Hause aus eigentlich Transportunternehmer und Keramikhändler. Über zahlreiche Umwege kam er zur Steinbranche, in der er im Jahr 2002 die Heda Marble & Mosaics mit Sitz in Foshan City in der chinesischen Provinz Guangdong gründete. Dass er Geschick für die Gestaltung hat, was der Firmenerfolg zeigt, spielt er herunter: „Mein Bruder hat mir irgendwann mal gesagt, dass ich eine Ader für Design hätte“, erzählt er, „und dann habe ich halt damit angefangen.“

Inzwischen beschäftigt die Firma unter insgesamt 70 Mitarbeitern 5 Designer, die mit der Umsetzung von Johnson Yangs Ideen beschäftigt sind. Pro Jahr kommt Heda Marble & Mosaics mit einer neuen Kollektion heraus. Ihre Steine bezieht sie aus der ganzen Welt.

In Serbien hat die Firma ihr starkes Standbein in Europa. Wie es zu dieser chinesisch-serbischen Verbindung kommt? Das wäre wieder ein Detail aus dem ungewöhnlichen Berufsweg von Johnson Yang, den es irgendwann nach Belgrad verschlug, wo er Mićic Mladen kennenlernte. Der macht die Vertretung in Serbiens Hauptstadt Belgrad.

Heda Marble & Mosaics