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Miszellen

(Mai 2012) Der Internationale Kongress Patgeomine 2012 widmet sich dem kulturellen Erbe in Geowissenschaften und Bergbau. Er findet in diesem Jahr zum 13. Mal statt. Schauplatz ist vom 20.-23. September Manresa in Spanien in der Provinz Barcelona. Thematischer Schwerpunkt ist diesmal Nachhaltigkeit im Umgang mit den Ressourcen.

Tee-Serviertafeln aus Jade hat die chinesische Firma Hefa-Jade.

Einen Alabaster-Kunststein hat die taiwanesische Firma Rong Jih Enterprise auf den Markt gebracht. Er besteht aus Steinpulver mit Polyester als Träger. Möglich sind unter anderem lichtdurchlässige Platten oder Lampenschirme.

Die Skulptur Ring Stone des chinesischen Künstlers Cai Guo-Qiang wird künftig auf dem Campus des Massachussetts Institute of Technology (MIT) zu bewundern sein. Sie wurde aus einem einzigen Granitblock von gut 13 m Länge herausgearbeitet.

Der Spalenberg in Basel soll einen Walk of Fame mit Natursteinplatten bekommen, meldet die Basler Zeitung.

In Wien beginnt im September die Sanierung der Fassade des Rathauses. 35,7 Millionen Euro wurden bereitgestellt, um den Naturstein dort in elf Bauabschnitten zu durchschnittlich je 3.200 Quadratmeter Fläche zu säubern und zu sichern (1, 2). Es handelt sich um österreichische Kalksandsteine wie die harten Sorten Mannersdorfer und Wöllersdorfer beziehungsweise die weicheren aus St. Margarethen, Breitenbrunn und Zogelsdorf, wie die Zeitschrift Stein (6/11) berichtete.

In Nürnberg wurde für die „Sebald Kontore“ am Laufer Schlagturm dieser Tage Richtfest gefeiert. Das Gebäude wird eine Sandsteinfassade bekommen, wobei der Stein auch das Dach bedeckt. Die Fenster werden bündig in die Gebäudehülle eingesetzt (1, 2).

Der Washingtonplatz am Berliner Hauptbahnhof ist nun von seiner provisorischen Asphaltdecke befreit und mit dem in der Stadt üblichen Mosaikpflaster und dicken Gehwegplatten aus schlesischem Granit belegt worden. Auch gibt es Bänke aus Naturstein. Kritiker bemängeln, dass die graue Einöde geblieben sei (1, 2).

Einen Überblick über die Ressourcen an Steinen und Erden hierzulande gibt eine Publikation, die die Bundesanstalt für Geowissenschaften (BGR) und die Staatlichen Geologischen Dienste der Bundesländer (SGD) herausgegeben haben. Darin heißt es, dass Deutschland bei den meisten dieser Rohstoffe Selbstversorger sei.

Ein Parkett aus Valser Quarzit soll auf dem Sechseläutenplatz in Zürich verlegt werden, schreibt die NZZ Online. Dafür werden aus dem Naturstein Stücke von rund 10 cm Höhe, 10 cm beziehungsweise 13 cm Breite und 50 bis 130 cm Länge geschnitten und wie ein Riemenparkett verlegt. Der Belag soll auch Vierzigtonner tragen. Auf einer Versuchsfläche wurden die realen Belastungen und Verschmutzungen simuliert.