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Kurz notiert

(Mai 2013) Marmor fühlt sich kalt an, weil er „ein schlechter Wärmeleiter ist“, scheibt die Zeitschrift Dubai Chronicle. Das Gegenteil ist der Fall: Marmor nimmt von unserer Haut viel und schnell Wärme auf und erscheint uns deshalb kühl. Steinsorten, bei denen dieser Effekt weniger ausgeprägt ist, etwa Sandstein, sind lediglich weniger kompakt, also langsamer in der Wärmeaufnahme. Generell bleibt der Kühlungseffekt jedoch nur so lange spürbar, bis der Stein (beziehungsweise die Luft drumherum) unsere Körpertemperatur erreicht hat. Jedoch wäre eine Luft von 37 Grad unerträglich heiß.

Als „interessant verkanteten Natursteinbau“ bezeichnet die Mittelbayerische Zeitung den Siegerentwurf für das neue Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg.

Eine Übersicht über geowissenschaftliche Studiengänge gibt es auf der Seite des Bundesverbands Deutscher Geowissenschaftler.

Das Verlagsgebäude des Westfälischen Anzeigers in Hamm hat eine neue Natursteinfassade. Herkömmliche Anker konnten für die Anbringung der Platten nicht verwendet werden, weil die Mauern extrem stark mit Eisen armiert sind.  

„Umweltverträgliches Fracking? – Geologische Potenziale und technische Herausforderungen“ ist der Titel eines Kongresses am 24. und 25. Juni 2013 im Geozentrum Hannover. Organisatoren sind die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, das Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

In Verden wurden die ersten Natursteinplatten für eine neues Pflaster in der Innenstadt verlegt. Die lange Haltbarkeit war ausschlaggebend für die Wahl des Materials, meldet der Weserkurier.

Die Kathedrale von Port-au-Prince auf Haiti, die bei dem Erdbeben im Januar 2010 zerstört worden war, soll wieder aufgebaut werden. Der prämierte Entwurf stammt von dem Büro Segundo Cardona, FAIA. Als Material für die Fassade ist Kalkstein vorgesehen.

Die US-Designerin Sara Baldwin hat für Marble Systems eine neue Kollektion namens „Talya“ entworfen.

L’Angolo Della Geologia stellt faszinierende Fotos aus der Welt der Steine auf seine Seite.

House in the Quarry (Haus im Steinbruch) nennt sich ein Gebäude des Architekten Russel Wright im US-Bundesstaat New York. Der World Monuments Fund (WMF) bemüht sich um den Erhalt des Bauwerks.  

Künstliche Felsen baut der Franzose Fabrice Kennel aus Drahtgeflecht und Beton für Zoos oder Aquarien (französisch).

Wie aus ehemaligen Kiesgruben wertvolle Lebensräume für Tier und Pflanze werden, zeigt der deutsche Zementhersteller Heidelberg auf seiner Webpage Quarry Life Award.

Die Erosion am Kalkstein von Londons St. Paul’s Cathedral wird in einem Forschungsprojekt untersucht.

Über den Verfall der Skulpturen am Schauplatz des Bildhauersymposiums St. Margarethen informiert eine Webpage. Jenes Treffen internationaler Künstler im Jahr 1959 auf Anregung von Karl Prantl war das 1. derartige Ereignis.

Saurierfährten aus den Sandsteinschichten der fränkischen Trias sind bis zum 31. Dezember 2013 Thema einer Ausstellung im Geologiesaal das Naturhistorischen Museums in Nürnberg.

Steineflitschen ist eine Wissenschaft, behauptet die Zeitschrift „Mare“ in ihrer Ausgabe Dezember 2012/Januar 2013. Detailliert wird dargestellt, bei welchem Anstellwinkel, welcher Knietiefe und welcher Rotationsenergie ein Stein am besten über eine Wasseroberfläche springt.  

Im Zuge der Pleite eines Frankfurter Immoblien-Imperiums blieb ein Natursteinbetrieb auf Forderungen in Höhe von rund 40.000 € sitzen, meldet die Allgemeine Zeitung in ihrer Mainzer Ausgabe.

Video des Monats: die Schichtungen im Kalkstein an Schottlands Küste waren das Vorbild für Kengo Kumas Victoria and Albert Museum in Dundee (Video, 1).