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Um Ruhrsandstein geht es bei der Veranstaltungsreihe „Sandstein in Westfalen“ am 24. September 2016 in Witten

Wappenstein der ehemaligen Stiftsmühle in Herdecke mit Mauer aus Ruhrsandstein dahinter. Foto: Klaus Bärwinkel / Wikimedia Commons

Vorträge zur Geschichte und Bedeutung des Natursteins für die Region und ein Besuch im Steinbruch der Firma Grandi in Herdecke

Um den Ruhrsandstein und seine Bedeutung für die Region geht es beim 3. Workshop der Reihe „Sandstein in Westfalen“ am 24. September im LWL-Industriemuseum Witten. Ziel der Reihe ist, die ganze Vielfalt der Naturwerkstoffe in Westfalen und ihre wechselnde Nutzung im Laufe der Jahrhunderte zu zeigen. Dabei werden ihre Einflüsse auf die Architektur der Region genauso behandelt wie die Bedeutung der Steingewinnung und -verarbeitung für einzelne Orte.

„Kleinräumige Nutzungen sollen so sichtbar werden, aber auch die internationalen Handelsbeziehungen einiger Absatzgebiete“, heißt es im Programm.

Die Vorträge richten sich nicht nur an das Fachpublikum. „Alle am Thema Sandstein oder an der Ortsgeschichte interessierte Personen sind willkommen“, so das Konzept.

Nach Begrüßung und Einführung gibt es am Vormittag des 24. September folgende Vorträge:
* Der Ruhsandstein – Geologie, Vorkommen und besondere Eigenschaften (Dr. Angela Ehling, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Berlin)
* Ruhrsandstein als Rohstoff der Industrialisierung und Urbanisierung im Ruhrgebiet: die „Sandstein-Industrie“ an der Ruhr (Ingrid Telsemeyer, LWL-Industriemuseum, Dortmund)
* Steinhauer in Herdecke im 19. und 20. Jahrhundert (Willi Creutzenberg, Herdecke)

Am Nachmittag schließt sich eine Besichtigung des Steinbruchs und der Verarbeitungsanlagen der Firma Grandi in Herdecke an.

Weitere Informationen und Anmeldung: Historische Kommission für Westfalen, Veranstaltungen

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(28.08.2016)