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Gabionen abgespeckt: nur noch ein einziges Stahlgitter hält die Steinpackung vor einer Wand

Zanettin.

Die italienische Firma Zanettin zeigte auf der Marmomacc den reduzierten Drahtkorb mit verringerter Steinfüllung

Gabionen werden gelegentlich vor Hauswände davorgesetzt, um dem Gebäude ein urwüchsiges Erscheinungsbild zu geben. Eine verschlankte Variante dieser Art von Fassadenverkleidung hat die italienische Firma Zanettin auf der Marmomacc 2016 vorgestellt: es wird nicht mehr ein kompletter Drahtkorb vor die Wand gesetzt, sondern nur noch ein halber.

Das Gitter ist in der Wand dahinter verankert, und der Zwischenraum wird mit Steinen aufgefüllt.

Zanettin.

Gespart wird nicht nur Metall, sondern auch Stein. Im Regelfall reicht es aus, wenn 2 Lagen Kiesel vor der Wand nebeneinander platziert sind, so dass man nicht durch sie hindurchsieht.

Das bietet sogar gestalterische Möglichkeiten. So kann vor eine geradlinige Wand eine Rundung aus Stein vorgesetzt werden. Genauso lassen sich Ungleichheiten in einem Mauerwerk verbergen.

Die Grenze liegt bei 4 m Höhe, wie Firmenchef Stefano Zanettin sagt. Bis dahin tragen sich die halben Gabionen selbst.

Zanettin.Zanettin.

Noch eine weitere Innovation präsentierte die Firma: Sie hat ein Edelstahlgeflecht entwickelt, das die Doppelhelix der DNA nachstellt. Man mag es kaum glauben: die Konstruktion lässt sich auch mit Steinen befüllen.

Im letzten Jahr hatte Zanettin Firmenlogos aus Gabionen als Neuigkeit präsentiert. (evma)

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Fotos: Zanettin / Peter Becker

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(06.11.2016)