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Gewaltige Säulen zieren inzwischen die Portale für das Humboldtforum im Berliner Schloss

An den meisten der insgesamt 5 Portale sind die gewaltigen Säulen aus Natursteintrommeln installiert. Hier die Südseite an der Breiten Straße. Fotos vom 12. November 2016.

Die Fassaden des Gebäudes mit dem historischen Sandstein-Dekor sind beinahe fertiggestellt

Am „Humboldtforum im Berliner Schloss“, so laut Webpage der neue Name des monumentalen Bauwerks in Berlins Innenstadt, sind die Arbeiten an den Fassaden beinahe abgeschlossen, wie im Zeitplan vorgesehen. Die Außenhaut des Gebäudes wird mit den historischen Sandstein-Verzierungen an 3 Seiten wieder hergestellt. Die Kosten dafür in Höhe von 80 Millionen € will der private Förderverein aufbringen.

Für die Front in Richtung Alexanderplatz (Ostseite) hat der Architekt Franco Stella ein modernes Raster unter Verwendung eines extra entwickelten Engineered Stone vorgesehen.

Vom Fortgang der Arbeiten ist jedoch bislang nur wenig zu sehen, da das Gebäude weiterhin hinter einem Gerüst verborgen ist.

Kapitelle mit Adlern krönen die Säulen.Kapitelle mit Adlern krönen die Säulen.

An den meisten der insgesamt 5 Portale sind die gewaltigen Säulen aus Natursteintrommeln installiert. Gekrönt werden sie von Adlerkapitellen.

Balustraden zieren den oberen Rand der Fassaden.

Auch sind die Arbeiten an den Balustraden am oberen Rand der Fassaden schon weit fortgeschritten.

Die Westseite mit dem Eosanderportal.

Eine besondere Aktion wird noch einmal das Eosanderportal an der Westseite unter der Schlosskuppel werden. Dort kommt ein reicher Figurenschmuck aus Naturstein hin. Auch hier sind die Säulen fertig.

Die Westseite mit dem Eosanderportal.Die Westseite mit dem Eosanderportal auf einer Postkarte, um 1920. Quelle: Wikimedia Commons

In Vorbereitung der künftigen Nutzung gibt es in der nebenan gelegenen Humboldt-Box schon eine erste Ausstellung, die das Konzept des Humboldtforums deutlich machen will. Ihr Titel ist „Extreme! Natur und Kultur am Humboldtstrom“: bis zum 26. Februar 2017 zeigt sie anhand von archäologischen Objekten sowie Beispielen für die Tier- und Pflanzenwelt aus der Region, wie Mensch und Natur sich an die dortige extreme Umwelt angepasst haben und welche Verflechtungen zwischen Natur und Kultur sowie lokalen und globalen Ereignissen bestanden.

Humboldtforum im Berliner Schloss

Webcam des Fördervereins Berliner Schloss

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(08.12.2016)