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China: „Seit 2011 wurden in der Provinz Fujian rund 1000 Brüche und circa 2000 Werkstätten geschlossen“

In den Jahren des angebremsten Wachstums gab es in Chinas Steinbranche viele kleine Firmen mit billigen aber unprofessionellen Produkten und Dienstleistungen. Foto aus dem Jahr 2011.

Der Verband CSMIA legt Zahlen über die Modernisierung und Professionalisierung der Steinbranche vor

Die chinesische Regierung ist seit Jahren bestrebt, die Steinindustrie auf ein höheres Niveau zu heben. Dazu gehören unter anderem rigide Umweltauflagen und Arbeitsschutzbestimmungen. Der Branchenverband China Stone Material Association (CSMIA) hat uns Zahlen zu diesen Vorgängen zur Verfügung gestellt.

Hintergrund war unsere diesbezügliche Anfrage, die wiederum auf Gerüchten basierte, dass in der Provinz Fujian zurzeit alle Brüche geschlossen wurden.

Tatsächlich, so die Zahlen, kehrt die Provinzregierung mit eisernem Besen die Branche aus: „Seit 2011 wurden in der Provinz Fujian rund 1000 Brüche und circa 2000 Werkstätten geschlossen“, teilt der Verband mit. „Die meisten davon wurden ohne Lizenz betrieben, waren sehr klein, schlecht ausgerüstet und verursachten ernste Schäden für die Umwelt an ihren Standorten und in der Umgebung.“

Generell müsse „die Steinbranche schneller werden bei ihrer Modernisierung und beim Erreichen eines neuen Niveaus“, so der Verband.

Was mit den Mini-Betrieben weiter geschieht, stellt ein Satz in der Erklärung unmissverständlich klar: „Sie werden nicht wieder geöffnet.“

Folgen für die Exporte erwartet der Verband nicht: Zwar sei die Provinz Fujian mit Xiamen als Hauptstadt der wichtigste Stone-Cluster für die Verarbeitung und die Verschiffung von Sorten wie den Graniten G 603, G 623, G633 und G 664. „Aber was die Gewinnung in Brüchen angeht, hat Fujian nur einen geringen Anteil.“

Außerdem gebe es als Ersatz genügend andere Sorten im Land. „Insofern sind keine großen Auswirkungen auf die Versorgung zu erwarten.“

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(29.01.2017)