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Kurz notiert

The Great Blue hole (125 m), Belize. Foto: U.S. Geological Survey
„Blue Hole“ nennen Meeresforscher einen gewaltigen Krater in einem Ozean nahe an der Wasseroberfläche, zum Beispiel im Kalkstein eines Korallenriffs. Bisher galt das „Dean’s Blue Hole“ auf den Bahamas mit 202 m als der tiefste derartige Trichter. Nun haben chinesische Experten für das „Dragon Hole“ im südchinesischen Meer die Tiefe von 300,89 m ermittelt. Ausgeführt wurden die Messungen von der Ocean University of China mit Robotern mit Tiefensensoren, wie Xinhua News berichtet.

Eine Marmorstatue von Donald Trump hat das Dorf Vagli di Sotto in der Toskana in Auftrag gegeben, meldet die BBC. Die Finanzierung komme von auswärts, heißt es. Es scheint sich um eine Idee der rund 1000 Dörfler zu handeln, um in die Medien zu kommen.

MIA+BSI: The Natural Stone Institute hat die Pinnacle Awards des Jahres 2016 bekanntgegeben. Hinter dem Namen verbirgt sich der Zusammenschluss von Marble Institute of America (MIA) und Building Stone Institute (BSI).

Ein Pflaster aus „gerompelten“ Betonsteinen soll in Soest den Bürgern das Gehen angenehmer machen. Im Stadtkern hingegen soll es weiter Naturstein geben, allerdings mit einem Streifen aus gesägtem Granit mit ebener Oberfläche, so der Soester Anzeiger.

Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege wird 2017 für Arbeiten aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Berlin vergeben.

Die letzten Meter der Bastei-Aussicht im Elbsandsteingebirge bleiben dauerhaft gesperrt, meldet der MDR. Der Grund sind Zersetzungen des Sandsteins in diesem Teil der Felsnadel. Der Rest der Anlage sowie die Basteibrücke bleiben jedoch zugänglich (1, 2).

Um den Wert alter Gebäude unter Beweis zu stellen, wurden im Rahmen des Projekts StadtBauKultur NRW Spielzeughäuser aus Abbruchmaterialien erstellt. Gegen eine Schutzgebühr von 10 €, erhält man ein zufällig gewähltes Exemplar. Hinweise auf Abbruchhäuser werden gesucht.

The Megalithic Portal gibt eine weltweite Übersicht über steinerne Arrangements aus grauer Vorzeit.

Die Messe Marmomac (nur noch mit einem „c“) hat 2 Bilder an zentraler Stelle in ihrer neuen Kommunikationskampagne.Die Messe Marmomac (nur noch mit einem „c“) hat 2 Bilder an zentraler Stelle in ihrer neuen Kommunikationskampagne, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Das eine stellt das „+“ als Mehrwert-Symbol zwischen die Silben „Marmo“ und „Mac“. Das Zweite will Kultur und Experiment als Kennzeichen der Messe hervorheben: es zeigt die Arbeit „Panca Play“ von Denis Santachiara für die Firma Costa Paolo Co. Dabei handelt es sich um eine Sitzbank aus Carraramarmor, die als Verstärker für ein Handy dient. Der Slogan bleibt „With Stone You Can“.

In einem Projekt in den Schweizer Alpen hat der Architekt Martino Pedrozzi die Grundrisse von Häusern freigelegt und dort Steine aufgeschichtet, so als lägen darunter die Gebäude begraben.

Produktdesign mit Naturstein zieht auch in China Kreise. Im Jahr 2016 veranstaltete die Firma UMGG mit ihrer Marke The 5th Gallery einen Wettbewerb zum Thema. Eine Seite auf Chinesisch zeigt die Arbeiten.

„Land Lines“ heißt ein faszinierendes Spielzeug am Computer oder am Smartphone: mit der Mouse beziehungsweise dem Finger zeichnet man unter „Draw“ am Bildschirm eine Linie, das Programm sucht dann eine Form aus einer Landschaft, die dazu passt. Klickt man auf „Drag“ kann man die Aufnahmen hintereinander aufrufen (1, 2).

Video des Monats: Die neue Metro in der Stadt Riad in Saudi-Arabien soll im Jahr 2018 ihren Betrieb aufnehmen (Video, 1, 2). (sumu)

(15.02.2017)