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Die Messe Bau in München verzeichnete über 250.000 Besucher und 2.120 Aussteller aus 45 Ländern

Transluzenten Dünnstein im Glassandwich zeigte Okalux. Beeindruckend die gebogene Form und die Größe der Scheiben.

Naturstein war gut vertreten, unter anderem an Gemeinschaftsständen des DNV und BIV

Die Messe Bau in München, die alle 2 Jahre stattfindet und 2017 vom 16.-21. Februar ausgerichtet wurde, bezeichnet sich selbst als „Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme“ und verdient diesen Namen zu Recht: über 250.000 Besucher zählten die Organisatoren, darunter 80.000 aus dem Ausland. Gegenüber dem Vorjahr mit 72.000 fremden Gästen war das eine kräftige Steigerung, die wohl auch auf die anhaltende Konjunktur in Deutschland zurückzuführen ist.

Von der Gesamtzahl der Besucher waren 65.000 Vertreter von Architektur- und Planungsbüros.

Die Zahl der Aussteller betrug in diesem Jahr 2.120 aus 45 Ländern.

Bei den Besuchern rangierten neben Deutschland wie üblich die Nachbarländer auf den ersten Plätzen: Österreich (11.520 Besucher), die Schweiz (5.243) und Italien (5.013). Wieder stark waren auch die Türkei (3.055 Besucher / 2015: 3.716), Russland (2.868 / 2015: 2.500) und China. Der ohnehin hohe Anteil chinesischer Fachbesucher konnte nochmals gesteigert werden (2.235 Besucher / 2015: 2.096).

Auch Glas Trösch hat Steinfurnier im Glassandwich.

Ein Glanzlicht war erneut die Lange Nacht der Architektur. Über 35.000 Besucher wollten am Freitagabend 70 architektonische Highlights der Stadt München erleben.

Die nächste Bau findet vom 14. bis 19. Januar 2019 mit zwei neuen Hallen auf dem Gelände der Messe München statt. Das Ausstellungsgelände vergrößert sich auf 200.000 Quadratmeter.

Naturstein war gut vertreten. Firmen der Branche kamen aus dem In- und Ausland, die hiesigen präsentierten sich unter anderem an Gemeinschaftsständen des Deutschen Natursteinverbands (DNV) und des Bundesinnungsverbands der Steinmetze (BIV).

Wir zeigen einige der Präsentationen, die uns aufgefallen waren.

Bau München, 14.-19. Januar 2019

Lange Nacht der Architektur

Rahmenprogramm

Die Kusser Granitwerke setzten ihren Besuchern Kopfhörer auf und ließen sie einen Parcours abschreiten, in dem es ein Stein-Erleben mit allen Sinnen gab.Natürlich kam bei Kusser auch das Thema Wasser vor, schließlich ist die Firma berühmt für ihre Brunnen.Rossittis spielte mit der Oberflächenbearbeitung von Naturstein und präsentierte eine Steinplatte, die so aussah, als wäre sie ein Ceranfeld zum Kochen.Rossittis. Foto: RossittisRossittis. Foto: RossittisAm Bundesinnungsverband der Steinmetze präsentierte Steininger Steinmetz eine Badewanne, die aus Platten des iranischem Travertins Persian Giallo zusammengesetzt und mit einer Elektroheizung ausgestattet war.Die Firma SSQ präsentierte am Stand von Waglechner Schiefer ihre Materialmuster so, wie die Platten in den Transport gehen.Eine Art von Baum hatte Fixa, Hersteller von Bauchemie, für seine Präsentation gewählt.

(18.02.2017)