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Lutherjahr 2017: die Geographische Rundschau erinnert an den Kupferschiefer-Bergbau im Mansfelder Land

Zeugnis des Abbaus von Kupferschiefers im Mansfelder Land: Halde des Ernst-Thälmann-Schachtes bei Siersleben. Foto: Mario Schmalfuß / Wikimedia Commons

Luthers Vater war in dem Wirtschaftszweig aktiv / Das Gestein ist petrographisch kein Schiefer

Im Lutherjahr 2017 geht die Geographische Rundschau in ihrer Februar-Ausgabe dem Bergbau nach Kupferschiefer in der Gegend um Eisleben und Mansfeld nach. Denn Luthers Vater war in dieser Branche recht erfolgreich.

Rund 800 Jahre wurde das Gestein unterirdisch abgebaut. Daraus wurde dann das wertvolle Buntmetall gewonnen. Noch heute gibt es zahlreiche Zeugnisse, von denen die Halden die prominentesten sind. Erst 1990 mit dem Ende der DDR wurde der Betrieb endgültig eingestellt.

Eigentlich ist der Kupferschiefer kein Schiefer im petrographischen Sinn.

Luthers Eltern Hans und Margarethe Luther (Lucas Cranach der Ältere). Quelle: Wikimedia Commons

Die Region Eisleben-Mansfeld liegt um Lutherweg, der 410 km lang durch 5 Bundesländer führt. Gelegentlich stößt man am Weg auf Kuriositäten: In Sachsen-Anhalt gibt es bei Unterrißdorf die Station „Wo Luther fror“: Dort hatte sich der Reformator auf seiner letzten Reise heftig erkältet, bevor er wenig später starb.

Geographische Rundschau

Lutherweg

(19.02.2017)