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7 Bryant Park, Manhattan: Corporate Architecture mit einer Sanduhr in Glas, Kalkstein, Marmor und Granit

Pei Cobb Freed & Partners Architects 7 Bryant Park, Manhattan.

Das luxuriöse Gebäude von Pei Cobb Freed & Partners Architects mit dem Stundenglas als Leitmotiv wurde mit einem der Tucker Design Awards ausgezeichnet

Der Begriff Corporate Architecture besagt, dass sich ein Auftraggeber ein außergewöhnliches Gebäude mit hohem Wiedererkennungswert errichten lässt, um sich ins Gespräch zu bringen oder um das Projekt besser vermarkten zu können. In den Weltmetropolen findet man diese Art von Architektur häufig, was auch daran liegt, dass die Bodenpreise dort extrem hoch sind und der Bauherr sich besondere Mühe geben muss, um seine Investitionen wieder hereinzubekommen.

Ein Herausragendes unter diesen außergewöhnlichen Gebäuden ist das Hochhaus mit der Adresse 7 Bryant Park in Manhattan Midtown nach Umbau und Modernisierung. Es wurde mit einem der Tucker Design Awards 2016 ausgezeichnet. Dieser Natursteinpreis wird alle 2 Jahre vom Building Stone Institute (BSI) vergeben (das sich kürzlich mit dem Marble Institute of America (MIA) zum „The Natural Stone Institute“ zusammengeschlossen hat).

Wir wollen das Gebäude nur kurz vorstellen, denn in einem Sonderheft des BSI-Magazins gibt es eine Beschreibung, die alles zur Natursteinverwendung sagt.

Das Leitmotiv für das luxuriöse Hochhaus 7 Bryant Park ist die Sanduhr.

Die Architektur von Pei Cobb Freed & Partners ist gepägt vom Gedanken des Leitmotivs in Reinform. Opernkomponist Richard Wagner brachte diese Art des Komponierens zur Perfektion: jede der wichtigen Figuren in der Oper hat eine bestimmte Melodie, die immer dann erklingt, wenn die Person für das Geschehen wichtig ist, und die nach der jeweiligen Situation auch moduliert wird.

Das Leitmotiv für das luxuriöse Hochhaus 7 Bryant Park ist die Sanduhr. Geometrisch betrachtet besteht sie aus zwei Kegeln, die mit den Spitzen aufeinander gestellt sind.

Indem eine Gebäudeecke außen damit verziert ist, hat das Hochhaus auch für Passanten etwas Magisches.

Im Eingangsbereich spielen die Architekten mit den Kegeln, lassen sie als flache Dreiecke auf dem Boden beginnen und führen sie an den Wänden in dreidimensionaler Rundung fort.

Damit nicht genug: im Eingangsbereich spielen die Architekten mit den Kegeln, lassen sie als flache Dreiecke auf dem Boden beginnen und führen sie an den Wänden in dreidimensionaler Rundung fort.

In zahlreichen weiteren Details tauchen sie auf, und machen so den Eingangsbereich zum Zugang zu einer besonderen Welt.

In zahlreichen weiteren Details tauchen sie auf, und machen so den Eingangsbereich zum Zugang zu einer besonderen Welt.

Besonders schön: die Kegel an den Aufzugstüren. Hier geben sie nicht mehr eine Orientierung in eine Richtung wie auf dem Boden, sondern tanzen quasi, vielleicht in Vorfreude auf die Fahrt im Lift.

Besonders schön: die Kegel an den Aufzugstüren. Hier geben sie nicht mehr eine Orientierung in eine Richtung wie auf dem Boden, sondern tanzen quasi, vielleicht in Vorfreude auf die Fahrt im Lift.

Auch die Hausnummer 7 wird an der Wand (und auch auf der Webpage) für die Gestaltung genutzt.

Als Natursteine wurden verwendet: die Kalksteine Moca Creme und Moleanos (geliefert von der portugiesischen Firma Urmal) sowie weißer Marmor Calacatta Caldia und schwarzer Granit (Jet Mist) (geliefert von Marmi e Graniti d’Italia Sicilmarmi). (pebe)

Building Stone Magazine

Tucker Design Awards 2016

MIA+BSI: The Natural Stone Institute

Urmal

Marmi e Graniti d’Italia Sicilmarmi

7 Bryant Park

Fotos: MIA+BSI: The Natural Stone Institute

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(15.03.2017)