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„Tadao“ vom Bodensee statt „Lazy Susan“: ein Esstisch im China-Stil mit drehbarem Innenteil

Draenert kombiniert fernöstliche Esskultur mit ausgefeilter deutscher Mechanik / Beistelltisch „Blow“ bringt Naturstein mit mundgeblasenem Glas zusammen

Auf dem Salone del Mobile in Mailand in Halle 7, Stand M 26

Nicht gleich beim 1. Blick erkennt man, dass dieser Tisch (Foto oben) in seiner Mitte ein Rund hat, das sich drehen lässt. Die Firma Draenert mit Sitz in Immenstaad unweit vom Bodensee präsentierte ihn auf der IMM Cologne 2017 (16.-22. Januar).

Klar: es handelt sich um einen jener drehbaren Esstische, wie sie in China für große Tafelrunden beliebt sind.

In Fernost allerdings ist das drehbare Teil ein Aufsatz – im englischen laut Wikipedia „Lazy Susan“ genannt -, der manchmal den Blickkontakt zum Gegenüber stört oder den Zugriff auf die Speisen erschwert.

Draenert hat das Problem mit seiner Kreation „Tadao“ nun gelöst. Bei ihr kann man die Innenplatte mit einem leichten Wischen mit den Fingern drehen. Dafür gibt es in der ausgefeilten Mechanik unter der Platte ein Lager mit Präzisionskugeln.

Das Möbelstück auf dem Foto hat einen Durchmesser von 2,40 m und wiegt komplett mit Sockel 456 kg. Zuletzt lieferte Draenert eine Variante mit 3,1 m Durchmesser und 1,5 t Gewicht nach Kalifornien.

Draenert: „Tadao“.

Übrigens: Wem das Essen nicht schmeckt, der kann sich mit dem Drehen des Tischs und dem Anpassen der Adern im Stein die Zeit vertreiben. Bei dem Modell auf dem Foto handelt es sich um den Marmor Fantasy Brown aus Indien.

Draenert: „Blow“.

Eine weitere Neuheit von Draenert auf der IMM Cologne war der Beistelltisch „Blow“. Er bringt Naturstein als Material für den Sockel mit mundgeblasenem Glas für die Platte zusammen. Wobei man die Platte in solch einer Form auch noch nicht gesehen hat. Firmenchef Patrick Draenert zu dem Design: „Ein Trend heutzutage sind Möbel wie Skulpturen, die in der Wohnung einen Akzent setzen.“

Draenert: „Blow“.

Aus Nutzersicht bemerkenswert ist, dass das Tischchen nur ein geringes Gewicht hat und sich problemlos verrücken lässt. Für das Glas gibt es die Varianten Amethyst, Salbei, Bernstein und Tukangelb, für den Stein die weißen Marmorsorten Calacatta, Carrara oder Bardiglio sowie den schwarzen Kalkstein Nero Marquina. Designer ist Stephan Veit.

Draenert: „Adler“.

Neu war außerdem der „Sockel 8“ für den Tisch „Adler“. Designer des Sockels aus Edelstahl (matt gebürstet oder farbig lackiert) ist Gino Carollo. Die Platte gibt es in über 180 Natursteinsorten und in Holz. Berühmt ist die Mechanik, mit der man den Tisch ausziehen kann.

Draenert: „Fontana“.

Den Tisch „Fontana“ mit einer anderen vielfach prämierten Ausziehmechanik gibt es nun auch mit einer Platte in verschiedenen Hölzern und weiterhin in Draenerts Natursteinsorten.

Weitere Neuigkeiten waren der Stuhl „Dexter“ und die Bank „Nobile“ (Fotos unten). Beide haben Lederbezug. Lieferbar sind sie in 3 Ledersorten mit 91 Farben.

Draenert

Fotos/Renderings: Draenert / Peter Becker

Auf dem Salone del Mobile in Mailand in Halle 7, Stand M 26

Draenert: „Dexter“.Draenert: „Nobile“.

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(18.03.2017)