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Großformatiger Kalkstein für die Fassade am Erweiterungsbau des Arbeitsministeriums in Berlin-Mitte

Computersimulation der Straßenansicht. Rendering: K9 Architekten

Die Freiburger Architekten des Büros K9 haben ein Gebäude im Niedrigstenergiestandard geplant und wollen die Zertifizierung „BNB-Gold“ für Bundesbauten erreichen

Für den Erweiterungsbau des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) an der Wilhelmstraße 50 in Berlin-Mitte wurde dieser Tage der Grundstein gelegt. Die Fassade ist als Lochfassade mit großformatiger Natursteinverkleidung konzipiert.

Der Erweiterungsbau ist ein Bürogebäude mit Kindertagesstätte und Ausstellungsbereich. Er entsteht nach Plänen des Freiburger Büros K9 Architekten GmbH, deren Entwurf in einem offenen einphasigen Wettbewerb 2013 mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. Für die Fassade soll ein Kalkstein verwendet werden, wie das Büro auf Nachfrage mitteilte.

Der Erweiterungsbau schließt an das benachbarte Schulgebäude an und nimmt dessen Höhe und Gebäudetiefe auf. Dazu schreiben die Architekten auf ihrer Webpage: „So bildet der Neubau den Abschluss der so typischen Blockrandbebauung und wird ausreichend über drei Fassadenseiten belichtet. In Anlehnung an den ehemals existierenden Wilhelmplatz ergibt sich so ein zukünftig repräsentativer Platzabschluss.“

Das Gebäude wird im Niedrigstenergiestandard gemäß EU-Richtlinie errichtet und soll die Zertifizierung „BNB-Gold“ im Bewertungssystem für Nachhaltiges Bauen bei Bauten des Bundes (BNB) erreichen.

Die Gesamtkosten sind mit 16,5 Millionen € veranschlagt. Übergabe soll Anfang 2019 sein.

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

K9 Architekten

(26.09.2017)