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Wiedererrichtung einer antiken Steinsäule in Olympia

Die wieder aufgerichtete Nordsäule des Ptolemäerweihgeschenks in Olympia. Foto: DIA

Ziel ist, dass Besucher von heute wieder die ehemalige Wirkung solcher steinernen Monumente erfahren können

In der Antikenstätte von Olympia wurde eine Säule aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. wieder aufgerichtet. Das Ziel solcher Aktionen ist, den Besuchern von heute einen Eindruck von der ursprünglichen Wirkung solcher steinernen Monumente zu ermöglichen. Die Restaurierungsarbeiten waren von den Steinmetzen Gerrit Höfig und Alexandros Papalambros ausgeführt worden.

Es handelt sich um die Nordsäule des Ptolemäerweihgeschenks. Dieses steht im Osten der Altis von Olympia vor der Echohalle. Nach der Inschrift auf der Basis der Nordsäule wurde das Zwei-Säulen-Denkmal gegen 270 v. Chr. von Admiral Kallikrates für den ägyptischen König Ptolemaios II. Philadelphos und dessen Frau und Schwester Arsinoë gestiftet.

Die Teilrekonstruktion in den Jahren 2009–2017 und nun die Aufstellung konnte vor allem durch die Finanzierung der Regula Pestalozzi Stiftung, unterstützt vom Deutschen Archäologischen Institut (DAI) Athen sowie der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG ausgeführt werden. Die Leitung hatte der kürzlich verstorbene Grabungsarchitekt Klaus Herrmann.

Quelle: Deutsches Archäologisches Institut

(19.05.2017)