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Kurz notiert

Hügel von Schotter, Marmor auf dem Boden, Spiegel an den Wänden und vergoldete Auslagen haben die Designer von Neiheiser & Valle gewählt, um exklusive Sonnenbrillen zu präsentieren. Schauplatz ist eine ehemalige Hafenhalle in New York City. Die „endlose Landschaft von Stein und Licht“, soll alles Augenmerk auf die Brillen lenken, so die Gestalter.

Heller Naturstein ist für die Fassade eines neuen Bürohochhauses am Hauptbahnhof in Berlin geplant.   

Dinger Stone aus Bahlingen investiert 3,4 Millionen € in Endingen, meldet die Badische Zeitung.

Steine zum Schärfen von Messern sind das Thema eines japanischen Portals.

Über Höhlen und ihre touristische Nutzung informiert die Website der International Show Caves Association (I.S.C.A.). Im November veranstaltet sie in Australien ihren Weltkongress.

Naturstein ist das Schwerpunkthema in der aktuellen Ausgabe der österreichischen Zeitschrift „Denkmal heute“ (2/2013). Anlass für die Themenwahl war der Tag des Denkmals am 29. September 2013, der unter dem Motto <aus Stein?> stand. Artikel beschäftigen sich unter anderem mit der Höhenstraße in Wien mit ihrem Pflaster aus Millionen von Natursteinen, dem Blaustein (Flyschquarzsandstein) in der Wiener Hofburg oder dem purpurroten Herzogengrab im Stephansdom (EU 10 €, Österreich 9 €, Schweiz 16 SFR).

Eine bunte Vielfalt an Göttern bestimmte im alten Rom das Leben. Das Badische Landesmuseum im Karlsruher Schloss zeigt noch bis zum 18. Mai 2014 eine vergleichende Präsentation der so genannten orientalischen Religionen wie die Kulte um Mithras und Isis oder den Glauben der Juden und Christen, die in der ehemaligen Welthauptstadt sich zu den traditionellen Gottheiten wie Jupiter, Juno und Minerva dazugesellt hatten. Zahlreiche steinerne Skulpturen sind zu sehen.

Das Steinmaterial und der Zustand der Gräber auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee sind 2 der Themen in einer Bestandsaufnahme, die die Berliner Denkmalpflege vorgelegt hat. Sie kostet im Buchhandel 7,80 € („Der Jüdische Friedhof Weißensee – Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin“, Band 40, Michael Imhof Verlag, ISBN 978-3-86568-963-4) oder kann kostenlos downgeloaded werden.

„Granitowe Serce Polski“.„Granitowe Serce Polski“ hat sich die Steinbranche in der Region um Strzegom als Werbeslogan einfallen lassen. „Herz des polnischen Granits“ heißt das übersetzt und bezieht sich darauf, dass es dort etwa 14 aktive Steinbrüche und 300 Verarbeiterfirmen mit 4000 Mitarbeitern gibt, meldet die Zeitschrift Nowy Kamieniarz in ihrer Online-Ausgabe (Nr. 71, Seite 24, polnisch). Derzeit werden allerhand kleine Steinherzen unter die Leute gebracht. Der Slogan ist als Markenzeichen geschützt.

Aus Caesarstone hat der deutsche Architekt J. Mayer H. sein Objekt mit dem Titel Pipapo gefertigt: Die Muster, die aus dem Engineered Stone herausgearbeitet sind, sollen an jene dunklen Flächen erinnern, mit denen Zugangsdaten für ein Bankkonto beim Postversand von außen unsichtbar gemacht werden.

Stausee ohne Wasser: Nach fünfzig Jahren Stromproduktion wurde der Stausee Lago di Lei in den Schweizer Alpen für Revisionsarbeiten entleert. Simon Zangger fotografierte ihn. Mit einer digitalen Lupe kann man Details auf dem felsigen Seeboden erkennen.

Jemand hatte in einen Hauseingang mit Granit uriniert, war erwischt worden und hatte angeboten, die Verunreinigung selber zu entfernen. Ein Steinmetz hat ein Angebot über knapp 300 € für Reingung und Versiegelung erstellt, und jetzt gibt es Streit.

„Goethe und die Thermalquellen von Karlovy Vary“ ist einer der Beiträge in den Jahresberichten und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins (94/2012) überschrieben. Darin wird dargestellt, wie der Dichter in seiner Analyse der Geologie rund um Karlsbad die dortigen Thermalquellen auf chemische Reaktionen zurückführte, die seiner Ansicht durch den Kontakt von Oberflächenwasser mit dem Granit ausgelöst sein sollten. Damit stellte er sich konträr zur geltenden Lehrmeinung, dass die Ursache in unterirdisch brennenden Kohlelagern zu suchen sei.

(16.02.2014)