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Kurz notiert


Eine „DNA der Steine“ (ADN de la Pierre) hat das französische Centre Technique de Matériaux de Construction entwickelt. Danach lässt sich mit petrografischen, geochemischen oder magnetischen Methoden eindeutig eine Sorte und deren Herkunft bestimmen. Nun wird eine entsprechende Datenbank zu den französischen Natursteinen aufgebaut (französisch).

Latest news: Destination „Marble“ – ways to the stone trade fair in Izmir, Turkey (March 23 – 26, 2016).

Backenzähne als Dekorationsstücke hat der Schweizer Bildhauer Lukas Müller.

26 große Granitsteine und 8645 Betonskulpturen sind Teil des Memorial Parks im Seekriegsmuseum auf der dänischen Insel Jütland. Sie erinnern an die Schiffe beziehungsweise an die Menschen, die bei der größten Seeschlacht des 1. Weltkriegs im Skagerrak untergingen (1,2).

Neue Webpage:
* Britische Zeitschrift Stone Specialist (ehemals Natural Stone Specialist).
* Beltrami Pierres Naturelles (französisch)

Fila Surface Care Solutions: Eine der Produktneuheiten der italienischen Firma ist der Rostentferner mit Namen FILANoRust, der sich auch für Marmor und Kalkstein eignet. Dazu gibt es ein Anwendungsvideo. Eine weitere Neuheit ist der lösemittelfreie, wasserabweisende Schutz namens FILAHydrorep Eco (Video, 1).

Durch „Grindeln“ will eine Firma das Straßenpflaster in der Gemeinde Schöppingen im Münsterland besser begehbar machen, melden die Westfälischen Nachrichten.

Streit gibt es in Freiburg im Breisgau um das Pflaster vor der Alten Synagoge – Basalt aus der Eifel oder aus Vietnam, ist die Frage, so die Badische Zeitung.

Sieben Luxushotels sind Teil einer Urlaubsanlage mit dem Namen Salalah Beach, die im Königreich Oman am Indischen Ozean teilweise schon fertiggestellt ist.

Pibamarmi, Vittorio Longheu.„Piano di Posa“ nennt die italienische Firma Pibamarmi ihre neue Kollektion fürs Badezimmer bestehend aus Duschtassen und Waschbecken aus Marmor. Dazu gibt es Elemente aus Eichenholz. Designer war Vittorio Longheu, der sich von Giorgio Morandis Gemälden und Grafiken inspirieren ließ.

Mit Milliarden von Laser-Messpunkten hat der US-Forscher Andrew Tallon die Kathedrale von Notre Dame und weitere berühmte Kirchen in Frankreich untersucht. Eines seiner Ergebnisse, veröffentlich in der Zeitschrift Bild der Wissenschaft (Februar 2016) ist, dass die Strebebögen, die die Last der Mauern und des Daches ableiten, schon während des Baus angebracht wurden. Bisher glaubte an, sie seien erst nachträglich eingefügt worden, für den Notfall, dass es einmal Probleme mit der Lastabtragung geben würde. Fazit: „Die mittelalterlichen Bauherren wussten genau, was sie taten“, heißt es in dem Bericht.

Die Digitalisierung wird auch Auswirkungen auf unsere Architektur haben, meint Christian Ulbrich von Jones Lang LaSalle in einem Kurzinterview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (29. Januar): Fahrerlose Autos zum Beispiel würden große Tiefgaragen hinfällig machen und statt dessen große Vorfahrzonen vor den Gebäuden zum Ein- und Aussteigen verlangen.

Oak Island heißt eine winzige Insel vor Kanada, auf der immer wieder nach einem geheimnisvollen Schatz gebuddelt wird. Rund 100 Schächte mitsamt Verbindungsstollen haben Besessene bislang ins Erdreich gebuddelt, und nichts gefunden. Die Zeitschrift „Mare“ erzählt in ihrer Ausgabe 114 (Februar/März 2016) die Geschichten dazu.

Trockenmauern: Die kommenden Veranstaltungen der Fédération Française des Professionelles de la Pierre Sèche sind auf der Website des Verbands (französisch) zusammengestellt.

Video des Monats: „Dancing stones“ nennt der belgische Künstler Gerard Kuipers einige seiner Arbeiten. Die Steine sind derart ausbalanciert, dass schon ein leichter Windstoß oder nur ein Antippen sie in sanfte Bewegung versetzt (Video, 1).

(02.03.2016)