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Kurz notiert


Himmelsbestattung nennt sich eine Tradition in Tibet und der Mongolei, wo die Toten großen Vögeln überlassen werden, damit die Tiere die Seelen in den Himmel mitnehmen. Wie das Pekinger Regierungsblatt Global Times meldet, will die Regierung in Tibet in den nächsten 5 Jahren 75 Million Dollar für die Wiederherstellung und Pflege der Orte für solche Zeremonien ausgeben. Unter anderem ist geplant, Leichenhallen und Gebäude zu bauen.

„Spuren im Stein“ ist der Titel einer Serie im SWR-Fernsehen im Mai 2016. Darin geht es um die Schwäbische Alb, den Oberrheingraben, das Saarland und die Eifel.

Die Diskussion um Kinderarbeit in indischen Steinbrüchen und was das für Steinmetze hierzulande bedeutet, umreißt ein ausführlicher Beitrag in der Badischen Zeitung.

Memoria nennt sich ein Berliner Startup-Unternehmen, das eine „eine digitale Plattform zur Konfiguration und Buchung von Bestattungen“ sein will. Geplant ist der Start nach in diesem Monat. Laut einer Webpage kommt Kapital von den Business Angels und der Investitionsbank Berlin-Brandenburg (1, 2).

Edle Diamanten schmucklos in Kieselsteine eingesetzt sind das Neueste, was der Schmuckmarkt zu bieten hat (1, 2).

Die Land-Art ist immer eine Gelegenheit für das kreative Spielen mit Steinen.

Hängende Steine, effektvoll befestigt, zeigt eine Webpage.

Dekton „Trilium“. Foto: Cosentino.Red Dot Award: einen Preis in der Kategorie Product Design hat die Sorte XGloss des Engineered Stone Dekton erhalten. Hersteller ist die spanische Firma Cosentino. Das Material zeichnet sich durch besonderen Glanz in der Politur aus. Nach Angaben des Herstellers ist Dekton ultrakompakt, also frei von Poren und von Mikrofehlern, so dass es auch nach langer Benutzungsdauer keine zerstörerischen Spannungen im Material gibt. Das Foto zeigt die neue Sorte „Trilium“ aus der Dekton-Reihe.

Pflanzkübel aus Kieselsteinen vertreibt eine US-amerikanische Firma.

In Frankreich hat die Organisation der Kunstwerkstätten (Ateliers d’Art) eine Studie über die Situation der Betriebe in der Restauration vorgelegt (französisch).

Ein Tutorial für Heimwerker, die Schiefer-Fliesen selbst verlegen möchten, hat der Online-Shop Stonenaturelle ins Netz gestellt.

„Ein neuer, farblich fein gewebter Naturstein-Teppich ersetzt das Fußgängerzonen-Grau der 1970er-Jahre“, schreibt das Deutsche Architektenblatt in einem Bericht über Göttingen.

Adam Kraft (ca 1455-1509). Foto: Matthias Kabel / Wikimedia Commons„Kollegen, die Sie kennen sollten“ nennt das Handwerk Magazin eine neue Serie. In der ersten Ausgabe geht es um den Steinmetz Adam Kraft (ca 1455-1509), dessen Hauptwerk das Sakramentshaus in der Nürnberger Lorenzkirche ist. Eine der Figuren am Fuß der filigranen Arbeit aus Sandstein zeigt ihn selbst in demütiger Haltung aber mit selbstbewusstem Blick.

Im Extra „Bauen & Wohnen“ der Zeitschrift Stern (28.04.2016) geht es um Lust und Luxus mit der Küche. Fotografiert hat das Blatt die Zahnarzthelferin Gisela Uhrich mit ihrer Kochinsel aus 1,8 t Muschelkalk.

„Konservieren, Restaurieren, Renovieren, Rekonstruieren“ ist das Schwerpunktthema in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Kunst+Stein“. Sie wird vom Verband Schweizer Bildhauer- und Steinmetzmeister (VSBS) herausgegeben.

Video des Monats: In Bosnien hat jemand in einem Wald einen dicken Steinbrocken von ungewöhnlicher Form entdeckt, und gleich gehen die Spekulationen über untergegangene Zivilisationen aus ferner Vorzeit wieder los (Video, 1).

(17.05.2016)