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Ceará entwickelt sich zu einem Zentrum der Natursteinbranche in Brasilien

„Madrepérola“, Nahaufnahme eines Quarzits der Firma Gramazini.

Die 4. Fortaleza Brazil Stone Fair vom 18. bis 20. April 2018 ist eine der zahlreichen Initiativen des Bundesstaates im Norden

Brasiliens Bundesstaat Ceará macht große Schritte auf seinem Weg zu einem neuen Zentrum der Natursteinbranche in Brasiliens Norden:
* die 4. Ausgabe der Fortaleza Brazil Stone Fair (FSBF) findet vom 18. bis 20. April 2018 statt (mehr weiter unten);
* im Januar 2018 erreichten die Exporte des Bundesstaates 2.708.815 US-$, was einem Anstieg um 191,8% gegenüber dem Vorjahresmonat entsprach. Wichtigstes Zielland war Italien mit 1,6 Millionen US-$ (59%);
* während Ceará im Jahr 2015 noch 14 Firmen Steinbrüche betrieben, waren es zuletzt schon 45;
* ein wichtiger Schritt, um dem Mehrwert der Steinverarbeitung im Bundesland zu halten, ist die Freihandelszone im Hafen von Pecém (Zona de Processamento de Exportações, ZPE): dort investiert Montiel, eine Tochtergesellschaft der Imarf Gruppe, in diesem Jahr 18 Millionen US-$;
* Investitionen von weiteren 5 Firmen (Gramazini, Granistone, Quartzblue, Head e Granos) befinden sich in Planung;
* ein Mehrwert soll auch dadurch erreicht werden, dass die traditionelle Kreativität der Menschen in Ceará auf das Naturstein-Design gelenkt wird (Weiteres siehe unten).

Fortaleza Brazil Stone Fair (FBSF).

Eine besondere Rolle in diesem Konzept spielt die Fortaleza Brazil Stone Fair, die zum 4. Mal in der Hauptstadt des Bundeslandes ausgerichtet wird. „Luxus, Reichtum und Glanz mit den einmaligen Quarziten und Graniten aus Ceará“ ist der Titel der aktuellen Marketing-Kampagne. Der Messeslogan lautet „Venha para cá, o mundo cabe aqui“ (Kommen Sie hierher, die ganze Welt passt hierhin). Die Messedaten sind 18. bis 20. April 2018.

Das Rahmenprogramm umfasst Vorträge zu Architektur und Design mit Naturstein sowie technischen Fragen. Ein Highlight wird das Forum „Pensando o Setor em 2068“ (Wie wird die Steinbranche im Jahr 2068 aussehen) sein. Organisator ist das Instituto Brasileiro das Rochas Ornamentais (IBRO). Es geht darum, die Chancen und auch die Herausforderungen für Naturstein in der Zukunft auszuloten.
 

„Reverseauto“.

Studenten entwickeln Ideen für Naturstein-Abfall

Im vergangenen November zeigte die Universität von Fortaleza die Ergebnisse eines jährlich stattfindenden Workshops, in dem es um die Verwertung von Abfall aus verschiedenen Branchen geht. Diesmal lautete der Titel „Reverseauto“ – es sollte Material aus der Autoindustrie mit Reststücken auch aus der Steinbranche zusammengebracht werden. Im Rahmen des Seminars hielt der Präsident des regionalen Natursteinverbands Simagran-CE, Carlos Rubens A. Alencar, einen Vortrag über „Stein und Nachhaltigkeit“.

Früher im Jahr 2017 hatte es bereits ein Seminar über Schmuckdesign gegeben, in dem Studenten Ringe und mehr aus Reststücken des regionalen Kalksteinw Pedra Cariri entwickelt hatten.

Beinahe gleichzeitig findet nicht allzuweit entfernt ein weiteres Ereignis statt: der Global Stone Congress (GSC) wird vom 26. bis 29. April in der Stadt Ilhéus im Bundesstaat Bahia ausgerichtet.

Fortaleza Brazil Stone Fair, Kontakt: Mônica Pinho, Mail, Tel: +55 85 3261 1111, 98750 3742

Seminar über Schmuckdesign

„Reverseauto“.„Reverseauto“, (v.l.n.r.) die Professoren der UNIFOR-Universidade de Fortaleza: Ricardo Eleutério Rocha, Alberto Gradvohl, Danielle Coimbra und Adriane Hortêncio. Mitte: Carlos Rubens Alencar (Präsident des Verbands Simagran-CE).

(26.02.2018)