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Gustav-Weidanz-Preis der Burg Giebichenstein für maximal 35-jährige Bildhauer mit Wohnsitz in Deutschland

Faltblatt zum Gustav-Weidanz-Preis 2019.

Bewerbungen bis 30. April 2019 / Preisgeld in Höhe von 2500 € plus Ausstellung in der Saalestadt

Update: Hannah Schneider ist Preisträgerin 2019
 

Bildhauerinnen und Bildhauer im Alter bis maximal 35 Jahre mit Wohnsitz in Deutschland können sich um den Gustav-Weidanz-Preis für Plastik 2019 bewerben. Der Preis ist mit 2500 € dotiert. Ausgeschrieben wird er von der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Bewerbungen sind möglich für Künstler, die „im weitesten Sinne figürlich arbeiten“, wie es in den Unterlagen heißt. Daneben nimmt die Hochschule auch Vorschläge von anderen Personen oder Institutionen entgegen.

Neben dem Preisgeld gibt es im Jahr 2020 in Kooperation mit dem Kunstmuseum Halle (Saale) eine Kabinettausstellung mit Werken des Preisträgers plus Begleitpublikation. Für Metallkünstler ermöglicht die Kunstgießerei Strassacker einen Metallguss mit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 1000 €.

Bewerbungen sind möglich bis zum 30. April 2019. Auf postalischem Weg einzureichen sind:
* Dokumentation der bildhauerischen Arbeiten (detaillierte Informationen in den Unterlagen),
* kurze Darstellung der Arbeitsweise und Technik,
* Statement zum künstlerischen Ansatz,
* biografische Angaben und künstlersicher Werdegang.

Die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt Ende Mai 2019.

Der Preis ist benannt nach dem halleschen Bildhauer und langjährigen Hochschullehrer, Gustav Weidanz (1889-1970). In seinem Testament hatte er die turnusmäßige Vergabe gewünscht. Dem kommt die Hochschule seit 1975 nach. Der Preis ist eine wenigen Auszeichnungen, die in Deutschland ausschließlich der Bildhauerkunst vorbehalten sind.

Zugang zum Kunst-Campus der Hochschule Giebichenstein zu Füßen der Oberburg mit dem markanten Turm. Foto: Burghard Kunst / <a href="https://commons.wikimedia.org/"target="_blank">Wikimedia Commons</a>

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, kurz: „Die Burg“, wurde 1915 als Handwerker- und Kunstgewerbeschule Halle gegründet und stand in enger Verbindung zum Werkbund und zum Bauhaus. Heute bietet sie die Studiengänge Kunst und Design und zählt mit über 1000 Studierenden zu den größten Kunsthochschulen Deutschlands.

„Visionäres Denken und Gestalten werden in den 18 Studiengängen ebenso gefördert wie die Entwicklung berufspraktischer Fähigkeiten“, heißt es in den Unterlagen. „Die Hochschule verfügt über hervorragend ausgestattete Ateliers und Werkstätten und ist mit zahlreichen Forschungseinrichtungen, Institutionen und Unternehmen vernetzt.“

Gustav-Weidanz-Preis 2019

(27.03.2019)