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Wettbewerb für ein „Erinnerungszeichen Friedliche Revolution 1989“ für Waren (Müritz)

Der geplante Standort für das Erinnerungszeichen. Foto: privat

Das Kunstwerk soll „Aufbruch, Dialog und Vielfalt“ als Botschaft des damaligen Umbruchs symbolisieren / Bewerbungsschluss am 29. Mai 2019

Einen künstlerischen Wettbewerb um ein „Erinnerungszeichen Friedliche Revolution 1989“ hat die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern ausgeschrieben. Das Kunstwerk soll auf einer dreieckigen Fläche neben der Georgenkirche in Waren (Müritz) aufgestellt werden (siehe Foto). Bewerbungsschluss ist am 29. Mai 2019, 16 Uhr. Das Preisgeld beträgt 60.000 €.

In der Ausschreibung heißt es: „Das Erinnerungszeichen soll die Bedeutung und Dynamik der Friedlichen Revolution 1989 darstellen. Charakteristisch für die Friedliche Revolution 1989 waren Aufbruch, Dialog und Vielfalt. In diesem Sinne soll die Erinnerung an den selbstbewussten Akt der Aneignung des öffentlichen Raums durch die Bürger sowie an die Forderung nach freiheitlichen und demokratischen Strukturen gestärkt werden.“

Gewünscht werden Vorschläge für ein skulpturales Einzel- oder Gruppenprojekt, das auf der Fläche in Freien aufgestellt werden kann. „Denkbar ist auch eine Bodenarbeit oder Lichtinstallation“, so die Ausschreibung. Der auf dem Foto sichtbare kleine Gedenkstein wird umgesetzt.

Das Auswahlverfahren erfolgt zweistufig, indem zunächst die Einreichungen von 10 Künstlerinnen oder Künstlern nominiert werden. Diese „erhalten ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 1.000 € (brutto) vorbehaltlich der Einreichung einer prüfbaren Wettbewerbsarbeit“.

Diese Summe wird beim späteren Gewinner auf das Preisgeld angerechnet. In den 60.000 € (brutto) „ist die Herstellung und Montage des Kunstwerkes inklusive einer notwendigen Gründung und der gesetzlichen Mehrwertsteuer enthalten“.

Download der Unterlagen

(25.05.2019)