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Ausschreibung von Neustadt an der Orla für ein Mahnmal, ein Denkmal oder einen Erinnerungsort zum Ende des 2. Weltkriegs

Blick in den Rosengarten, wo das neue Denkmal aufgestellt werden soll. Foto: Neustadt an der Orla /Frank Schreier

Gesucht wird ein dreidimensionale Arbeit in haltbarem Material / Honorar und Kostenbeitrag 15.000 €

Die Stadt Neustadt an der Orla zwischen Gera und Saalfeld/Saale hat einen Wettbewerb für ein Mahnmal, ein Denkmal oder einen Erinnerungsort zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren ausgeschrieben. Künstler aus ganz Deutschland können sich mit „einer bevorzugt dreidimensionalen Arbeit“, wie es auf der Webpage heißt. „Wichtigster Grundsatz bei der Gesamtanlage muss die dauernde Haltbarkeit sein. Hierbei muss die Witterungsbeständigkeit gewährleistet sein sowie die Gestaltung so erfolgen, dass ein größtmöglicher Schutz vor Vandalismus besteht.“

Das Honorar beträgt 15.000 € brutto. „In diesem Honorar sind alle Kosten, wie Herstellungskosten, Materialkosten, Transport- und Montagekosten sowie sonstige Auslagen eingeschlossen“, so die Ausschreibung.

Zum Thema heißt es: „Der Auslober wünscht sich eine direkte Bezugnahme auf die Auseinandersetzung zum gegebenen Thema und der Stadt sowie die Einbeziehung mehrerer Facetten: Es geht um Opfer und Täter, Mahnen und Erinnern, Gedenken und Innehalten sowie um globales und regionales bzw. lokales Geschehen. Die Bezugnahme, bei der kein Vollständigkeitsanspruch erhoben wird, muss nicht erzählend sein, sondern kann auch assoziativ oder atmosphärisch wirken – jedoch immer im Blick auf das Künstlerisch-Ästhetische.“

Standort ausgewählten Arbeit wird im Rosengarten der Stadt sein, wo es bereits 2 Gedenkstätten gibt (siehe Foto).

Bewerbungsschluss ist der 01. September 2019.

Informationen

(01.06.2019)