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Goethe-Institut bietet für Künstler Aufenthalte von maximal 8 Wochen in Bangalore vom 18. Oktober bis 18. Dezember 2020

Eine der Touristenattraktionen in Bangalore ist der hinduistische Bull-Temple. Foto: Marc Smith / <a href="https://commons.wikimedia.org/"target="_blank">Wikimedia Commons</a>

Im Rahmen der bangaloREsidency sollen sie sich auf Indien einlassen / Bewerbungen bis 29. Februar 2020

Für Künstler, die in Deutschland leben und arbeiten und sich für Indien interessieren, bietet das Goethe Institut in diesem Jahr wieder die bangaloREsidency. Damit können Personen mit einschlägigem künstlerischen Hintergrund eine Zeit in der rasant wachsenden Stadt im Südwesten Indines verbringen, um sich „sich kreativ zu entfalten, sich den Herausforderungen einer pulsierenden, modernen indischen Metropole zu stellen und mit lokalen Künstlern zusammenzuarbeiten“, wie es auf der Webpage des Goethe-Intituts heißt.

Der Aufenthalt dauert minimal 6 und maximal 8 Wochen in der Zeit vom 18. Oktober bis 18. Dezember 2020. Bewerbungsschluss ist am 29. Februar 2020.

Das Goethe-Institut/Max Mueller Bhavan in Banglore und weitere Partner vor Ort übernehmen die Kosten für die Anreise aus Deutschland und für die Unterkunft. Zusätzlich gibt es ein tägliches Taschengeld in Höhe von Rs. 2000, das die laufenden Kosten vor Ort laut Webpage „komfortabel deckt“.

Für die Realisierung der geplanten Arbeit können die Teilnehmer einen Zuschuss zu den Produktionskosten in Höhe von maximal 2000 € erhalten.

Betont wird in der Ausschreibung, dass von den Teilnehmern Interesse erwartet wird, „mit der lokalen Kunstszene in Austausch zu treten, da für Bangalore kreativer Input von außerhalb wichtig ist“. Eine Grundvoraussetzung ist deshalb auch, dass die Teilnehmer „sich ohne Probleme auf Deutsch und Englisch verständigen können“.

„Die spezifischen Motive für den Wunsch, eine künstlerische Idee in einer Stadt wie Bangalore zu realisieren, sollten in der Bewerbung umfassend dargestellt werden. Von besonderem Interesse sind für uns auch Kandidaten, die in Deutschland zu einer Institution gehören (oder eng mit einer solchen zusammenarbeiten), die Offenheit und die Infrastruktur für eine Gegeneinladung indischer Künstler hat“, heißt es in der Ausschreibung.

Schließlich: „Wir möchten deutschen Künstlern helfen, ganz besonders solchen, die eventuell noch nie in Indien waren, den indischen Alltag zu meistern und einiges wenigstens ansatzweise zu verstehen. Wir versuchen unsere Gäste durch unsere bangaloREsidency ,arbeitsfähig’ zu machen und ihr künstlerisches Projekt zusammen mit Indern hier zu realisieren.“

bangaloREsidency

(10.02.2020)