Ideal für Steinfirmen in Kooperation mit Künstlern: Kunst am Bau an der Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee, Magdeburg

Bild: Ausschreibungsunterlagen

Für Gäste soll ein wiedererkennbarer Ort entstehen, für Bürger soll Aufenthaltsqualität im Stadtraum verbessert werden / Einreichungen bis 29. Juli 2020

Teilnehmer: professionelle, freischaffende Künstler- und Künstlerinnen, die zum Zeitpunkt der Auslobung einen ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Die Bewerber müssen Berufserfahrung in der Realisierung von Kunst-am-Bau-Projekten nachweisen (3 realisierte Projekte in den letzten 10 Jahren)

Projekt: Einzureichen sind Entwürfe für die Wandabschnitte der Brückenwiderlager mit ca 400 m² Fläche. Sie sollen auch einen einen Beitrag zur Aufenthaltsqualität im Stadtraum leisten. Das Projekt „Eisenbahnüberführung Ernst-Reuter-Allee“ (EÜERA) ist eines der größten Verkehrsvorhaben in der Landeshauptstadt Magdeburg seit der Wiedervereinigung. Es liegt prominent im Zentrum der Stadt unmittelbar am Bahnhof und stellt ein Tor zur Stadt dar. „Es soll in Korrespondenz zur Architektur der Eisenbahnbrücken durch künstlerische Qualität und Aussagekraft die Aufenthaltsqualität im Stadtraum stärken“, heißt es in den Unterlagen, „das Kunstwerk darf ebenso visionär in die Zukunft weisen oder sich spielerisch mit den Nutzungs- und Erlebnismöglichkeiten bzw. den unterschiedlichen Geschwindigkeiten der verschiedenen Passantengruppen auseinandersetzen. Die Beiträge können das ganze Spektrum künstlerischen Schaffens abdecken, die öffentliche Aufmerksamkeit herausfordern oder dekorativer Natur sein.“ Die Realisierung des Kunstwerkes kann frühestens ab dem 02. Juli 2021 erfolgen.

Schluss für Einreichungen für die 1. Stufe: 29. Juli 2020

Wettbewerb: Die 1. Stufe besteht in einem bundesweit ausgelobten, offenen Ideenwettbewerb und wird anonym durchgeführt. Die Bewerber/innen sollen in dieser Phase grundsätzliche Lösungsansätze entwickeln. Die Bürger können im Rahmen eines Forums Einsicht nehmen in die Auswahl des Preisgerichts und Anregungen geben. In der 2. Stufe sind die insgesamt 7 ausgewählten Entwürfe detailliert auszuarbeiten und persönlich vor dem Preisgericht vorzustellen. Aus den Wettbewerbsbeiträgen der 2. Stufe ermittelt das Preisgericht den überzeugendsten Entwurf und empfiehlt diesen der Ausloberin zur Realisierung.
In der 1. Stufe findet ein Kolloquium mit der Möglichkeit für Rückfragen und eine geführte Baustellenbegehung statt (Mittwoch, 13.05.2020).

Honorare: Für die Realisierung des Kunstwerkes stehen maximal 112.000 € brutto zur Verfügung. Jeder zur 2. Stufe eingeladene Teilnehmer erhält pauschal ein Teilnahmehonorar in Höhe von 1785 € brutto. Für die 3 Erstplatzierten gibt es als Preisgelder: 1. Preis 2000 €, 2. Preis 1500 €, 3. Preis 1000 €.

Ausloberin: Landeshauptstadt Magdeburg

Ausschreibung

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(06.05.2020)