Noch Plätze frei im Kurs „Mosaiktechnik – Naturstein“ am Steinzentrum Wunsiedel vom 23. bis 25. September 2020

Eine Teilnehmerin während eines vorangegangenen Mosaik-Kurses.

Kunstbegeisterte Anfänger und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen

Das Mosaik gehört zu den ältesten künstlerischen Techniken. Dabei werden Steine in kleine Würfel zerklopft und in eine noch weiche Mörtelschicht eingesetzt. Dadurch entstehen Muster oder Bilder. Die Mosaikkunst wird bereits seit dem 5./4. Jahrtausend v. Chr. ausgeübt. Ein Mosaik kann Wände und Decken schmücken und ist sogar als Bodenbelag geeignet. Durch die Verwendung verschiedener Steine und Gläser in unterschiedlichen Formen und Farben sind die Möglichkeiten der Gestaltung groß.

Berühmte Beispiele der Mosaikkunst sind das Alexandermosaik mit einer Darstellung der Schlacht bei Issos, welches in Pompeij Ende des 2. Jhr. v. Chr. entstanden ist. Bekannt sind auch die Mosaiken der frühchristlichen Bauten in Ravenna, die 1996 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurden. Als größtes Bildwerk Europas zählt das Mosaik von Walter Womacka am Haus des Lehrers in Berlin.

Im dreitägigen Mosaik-Kurs lernen die Teilnehmer am Europäischen Fortbildungszentrum in Theorie und Praxis diese besondere Technik kennen. Diplom-Restauratorin Carolin Pfeuffer referiert über die Technik und Geschichte der Mosaikkunst. Doch es wird vor allem praktisch gearbeitet: unter der fachkundigen Anleitung von Steinmetzmeister Jürgen Richter bereiten die Kursteilnehmer die Vorlage vor, zerkleinern den Naturstein und richten ihn zu, setzen die Mosaiksteine nach Vorlage und verfugen das fertige Kunstwerk.

Am Ende wird jeder Kursteilnehmer sein eigenes, selbst hergestelltes Mosaik mit nach Hause nehmen.

Im aktuellen Mosaik-Kurs sind noch Plätze frei.

Quelle / Informationen und Anmeldung: Europäisches Fortbildungszentrum in Wunsiedel (EFBZ), Mail, Telefon: 09232 / 1038.

(22.09.2020)