Ausschreibung Kunst am Bau für den neuen Hauptsitz des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) in Mainz

Ausschreibung Kunst am Bau für den neuen Hauptsitz des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM)

Der Wettbewerb soll ein identitätsstiftendes Signet für die Gebäudefassade hervorbringen, das auf den Standort eingeht und einen klaren Bezug zur Arbeit der Archäologen hat

Teilnehmer: professionelle Künstler oder -gruppen mit Wohnort in Europa. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

Ausschreibung: zweistufiger Wettbewerb Kunst am Bau für den neuen Hauptsitz des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM), Mainz. Ziel des Wettbewerbs ist es, „ein identitätsstiftendes Signet zu schaffen, das auf den Standort eingeht und einen klaren Bezug zur Arbeit des RGZM aufzeigt,“ wie es in den Unterlagen heißt.

Wo: südöstlicher Stadteingang von Mainz

Ablauf: In der 1. Phase des Wettbewerbs reichen die Interessenten Ideenskizzen ein. Ein Honorar gibt es nicht. Daraus werden 10 Teilnehmer für die 2. Phase ausgewählt. Sie erhalten ein Honorar von 1500 € brutto für einen Entwurf.
Vorgesehen ist, für die drei besten Einreichungen zusätzlich Preisgelder zu
vergeben:
1. Preis: 6.000 € (brutto)
2. Preis: 4.000 € (brutto)
3. Preis: 2.000 € (brutto)
Für die Realisierung des ausgewählten Entwurfs stehen maximal 230.500,00€ (brutto) zur Verfügung.

Bewerbungsschluss für die 1. Phase ist am 31. Januar 2021. Die Fertigstellung des Kunstwerks ist bis Ende 2021 vorgesehen.

Ausschreibung Kunst am Bau für den neuen Hauptsitz des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM)

Hintergrund: Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie) mit Sitz in Mainz ist eine der größten archäologischen Forschungseinrichtungen Europas. Der Neubau entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft des einstigen Römischen Theaters und des Museums für Antike Schifffahrt.
Die Forschungen des RGZM zielen darauf ab, menschliches Verhalten und Handeln, menschliches Wirken und Denken sowie die Entwicklung und Veränderung von Gesellschaften von Beginn der Menschheitsgeschichte bis ins hohe Mittelalter zu verstehen.
Das RGZM ist gleichzeitig ein Ort der Wissenschaft und des Dialoges mit der Öffentlichkeit. Seine Museen sind dabei die zentralen Orte, um die Forschungsergebnisse in die Öffentlichkeit zu tragen. Zentrales Anliegen ist dabei, die Bedeutung der Archäologie für Gegenwart und Zukunft zu zeigen.
Der Neubau spielt in diesem Konzept eine zentrale Rolle.
„Der Auslober möchte mit der Umsetzung der Kunst-und-Bau-Aufgabe ein starkes Zeichen mit deutlicher Außenwirkung für die Inhalte und ambitionierten Vermittlungsziele des Museums setzen“, heißt es in den Unterlagen.

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(05.11.2020)