ifa-Künstlerkontakte: Förderung für Projekte zum interkulturellen Austausch zwischen Kreativen aus Deutschland und aus Entwicklungsländern

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Zuschüsse sind möglich für Vorhaben aus zeitgenössischer bildender Kunst, Architektur, Fotografie, Medienkunst oder Design / Bewerbungsschluss am 31. Januar 2021

„Mit dem Programm ,Künstlerkontakte‘ stärkt das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) die internationale Zusammenarbeit von Kunst- und Kulturschaffenden aus Deutschland und aus Transformations- oder Entwicklungsländern. Sie erhalten eine finanzielle Unterstützung für Projekte in zeitgenössischer bildender Kunst, Architektur, Fotografie, Medienkunst oder zeitgenössischem Design. Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten so die Chance, sich international zu vernetzen und den interkulturellen Diskurs zwischen Deutschland und dem Globalen Süden voranzutreiben“, laut ifa-Webpage.

Was: Förderung von Projekten zum interkulturellen Austausch zwischen Künstlern aus Deutschland sowie aus Entwicklungs‐ und Transformationsländern.

Inhalt: Ein besonders wichtiger Förderaspekt ist die künstlerische und inhaltliche Zusammenarbeit.

Gefördert werden nur Projekte aus den Bereichen zeitgenössische Bildende Kunst, Architektur, Design, Fotografie und Medienkunst.

Für wen:
* Bewerben könne sich Künstler, Kuratoren, Kunstvermittler, Kunsttheoretiker, Architekten und Designer (auch Institutionen), aus Entwicklungs‐ und Transformationsländern, die nach Deutschland kommen möchten;
* dieselben Personen aus Deutschland, wenn sie ein Projekt in einem Transformations‐ und Entwicklungsland planen;
* dieselben Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit, wenn sie nachweislich mindestens fünf Jahre in Deutschland leben und ein Projekt in einem Transformations‐ und Entwicklungsland planen.

Förderung: Zuschüsse zu Reisekosten von Deutschland aus in ein Entwicklungsland beziehungsweise umgekehrt von dort nach Deutschland. Unter bestimmten Bedingungen können auch Artist‐in‐Residence‐Aufenthalte unterstützt werden.

Bedingungen:
* Erwartet wird ein hoher Qualitätsstandard des geplanten künstlerischen Projekts.
* Gefördert werden nur Projekte, die noch nicht gestartet wurden.
* Das Vorhaben darf nicht in einem kommerziellen Rahmen ablaufen (keine kommerzielle Ausstellungsinstitution oder Privatgalerie als Mitveranstalter).
* Es muss eine Einladung einer Kultur- oder Ausstellungsinstitution vorliegen (ausgenommen sind Recherchereisen).
* Es ist eine nennenswerte finanzielle oder anderweitige Eigenleistung durch die veranstaltende Institution nachzuweisen.
* Studenten können sich nicht bewerben.
* Anträge können in deutscher oder englischer Sprache ein gereicht werden.

Organisator: „Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) ist Deutschlands älteste Mittlerorganisation. Es engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Das ifa fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen und agiert als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit“, wie es auf der Webpage heißt

Einreichungsschluss: 11. Januar 2021 für einen Projektbeginn nach Juni desselben Jahres.

Institut für Auslandsbeziehungen: Künstlerkontakte

24.12.2020)