Das 9. Internationale Skulpturen-Symposium in Hohendilching unweit von München findet vom 05. bis 18. September 2021 statt

Plakat zum 9. Internationalen Bildhauer-Symposium auf der Skulptur-Lichtung.

Nach einem Jahr Pandemie-Pause schlägt der Verein Kunstdünger e.V. im malerischen Tal der Mangfall sozusagen wieder zu

Nach einem Jahr Corona-Pause wird vom 05. bis 18. September wieder das Internationale Skulpturen-Symposium in Hohendilching bei Valley unweit von München stattfinden. Veranstalter dieser 9. Ausgabe ist wie üblich der Verein Kunstdünger, die treibenden Kräfte sind Bildhauer Tobel und Christine Ahlhelm (Kindertheater mit Stücken für Kinder und Eltern). Schauplatz ist die Skulptur-Lichtung im malerischen Tal der Mangfall, wo Besucher beim Spaziergang noch einen Teil der Arbeiten der vergangenen Symposien sehen können.

Die Kunstwerke stehen übrigens zum Verkauf.

In einer Pressemitteilung heißt es: „Dieses Jahr wird roter Sandstein aus dem Schweinstal bei Kaiserslautern verarbeitet. Die insgesamt 20 Tonnen Material sind schon geliefert und in einzelnen Blöcken oben aus dem Dorf Hohendilching zur Mangfall runter gefahren worden. Nun werden die Arbeitsplätze mit Strom, Wasser und – hoffentlich umsonst – Regendächern eingerichtet.“

Die Künstler in diesem Jahr sind: „Anfang September kommt aus Japan Takeshi Kubo angereist und Fernando Pinto geht in Kolumbien an Bord. Chris Peterson aus Holland ist bereits mit einer Arbeit auf der Lichtung vertreten und kommt gerne ein zweites Mal. Teresa Glatt wird nun den schon für das letzte Jahr bereitgelegten Eichenstamm anpacken! Und als ganz neues Material auf der Skulptur-Lichtung wird ein Stahl Weidengeflecht entstehen, das das KünstlerDuo aus Schechen bei Rosenheim, Stefanie und Emanuel Heringer, bauen wird. Aus einem spontanen Impuls entwickelte sich die Idee von Sibylle Kobus, ihre bestehende Installation aus Nylonstrumpfhosen, die über die Jahre im Wald ganz besondere Formen und Farben angenommen hat, im ,Sekundärbiotop, autopoetisch‘ zu erforschen.“

Tobel und Christine Ahlhelm.

Während der Arbeitszeit, immer werktags von 10-17 Uhr, können Besucher den Künstlern bei der Arbeit über die Schulter schauen. Nicht nur wegen Corona gilt eine gewisse Abstandpflicht – schließlich kommen schwere Motorsägen, Winkelschleifer, Schweißgeräte und Drucklufthämmer zum Einsatz. Als Kontrast wird auch ein feines Forschungsmikroskop Verwendung finden.

Und weiter: „Mehr über unsere Symposien und die Kunstwerke können Sie am 11.9. um 15 Uhr beim „Skulptur Spezial“ erfahren und dann selber mal einen Stein behauen (Anmeldung per Mail).

Am 18.9.21 um 17 Uhr zur Finissage, wenn alle Arbeiten fertig sind, werden die Skulpturen feierlich enthüllt und sind danach ganzjährig auf der Skulptur-Lichtung zu sehen.

Skulptur-Lichtung

Fotos: Kunstdünger e.V.

Rot sehen: Tobel im Steinbruch der Pirma Picard im Schweinstal bei Kaiserslautern.

(26.08.2021)