ars LITURGICA fördert moderne Gestaltungen für Objekte im Gottesdienst und sucht in der Ausschreibung 2022 einen Denkort zur Corona-Pandemie

Poster ars LITURGICA 2022.Die Preise im Wettbewerb belaufen sich auf 5000 €, 3000 € beziehungsweise 1000 € / Einreichungsschluss ist am 04. November 2022

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Ein Corona-Denkort für eine Pfarrei in Essen soll im Rahmen der aktuellen Ausschreibung des Wettbewerbs ars LITURGICA geschaffen werden. Ziel ist ein Ort, wo die Bürger sich mit ihren Erfahrungen in der Pandemie auseinandersetzen und wo auch Gottesdienste stattfinden können. ars LITURGICA steht unter der Schirmherrschaft des Bischofs von Essen.

Die Initiative will Anregungen geben, dass für herkömmliche Sakralobjekte zeitgenössische Gestaltungen für entwickelt werden. Bei den Ausschreibungen in den letzten Jahren ging es um Entwürfe für eine Weihnachtskrippe, für ein Evangelistar, ein Fastentuch oder ein Vortragekreuz für den liturgischen Gebrauch.

Die Ausschreibung richtet sich an Gestalter, Designer, Künstler freier und angewandter
Bereiche sowie Architekten aus dem In- und Ausland. Die Bewerber und Bewerberinnen müssen ihre Arbeit selbst entworfen haben. Teamarbeit ist möglich.

Die Ausschreibungsunterlagen liegen nur auf deutsch vor, jedoch sind auch Einreichungen auf englisch möglich.

Die Preise im Wettbewerb sind:
1. Preis: 5.000 €,
2. Preis: 3.000 €,
3. Preis: 1.000 €.

Zitat aus der Ausschreibung für den Corona-Denkort: „Viele Menschen blicken auf eine schmerzvolle Zeit zurück, weil sie selbst erkrankten, Nahestehende durch Tod verloren, Konflikte in der Familie erlebten oder beruflich in erhebliche Schwierigkeiten gerieten. Verzweiflung, Trauer und Not gehören zu den prägenden Erfahrungen der Pandemie. Auf der anderen Seite gaben und geben die Einschränkungen vielfach den Anstoß zu neuer Kreativität und Solidarität. Gesellschaftliches Engagement und Verantwortung füreinander bekommen eine neue Bedeutung. Der technische Fortschritt gewinnt weiter an Fahrt. Erwünscht ist die Gestaltung eines Denkortes, der die unterschiedlichen Erfahrungen während der Pandemie zusammenführt und die Möglichkeit zur persönlichen Deutung des Erlebten eröffnet. Neue Perspektiven auf das Geschehen sollen aufgezeigt werden. Darüber hinaus sollen am Denkort gottesdienstliche Vollzüge stattfinden können. Der Denkort soll auf einem Gelände der Pfarrei St. Josef in Essen entstehen, das an einer vierspurigen Straße liegt (vgl. Karte in den Unterlagen). Angezielt ist eine Sichtbarkeit im öffentlichen Raum, die persönlich, aber auch gemeinschaftlich zum Innehalten einlädt. Er wird zum Pilgerweg der Pfarrei St. Josef (St.-Josef-Trail) gehören, der mehrere Kirchen, Wegkreuze und weitere historische Gedenkstätten miteinander verbindet. Zwar ist der Denkort Teil des Trails, aber er steht für eine künstlerische Weiterentwicklung: Erwartet werden zeitgenössische Gestaltungslösungen, die Raum für Aktivität und Interaktion schaffen.“

Einreichungen bis 4. November 2022, 18:00 Uhr

Weitere Informationen

(29.08.2022)