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Miszellen

(Juni 2012) „Die Veroneser Natursteinbranche blickt mit großem Interesse auf den russischen Markt, der zurzeit eine der höchsten Wachstumsraten zu verzeichnen hat“, heißt es in einer Pressemitteilung der Messe Marmomacc (italienisch). Im Mai hatten das Dienstleistungszentrum „Centro Servizi Marmo”, der regionale Verband AS.MA.VE. und das Konsortium Val di Pan zusammen mit der Messe ein dreitägiges Treffen von russischen Großeinkäufern und heimischen Betrieben organisiert. 2011 hatte es bei den Natursteinexporten der Region nach Russland einen Anstieg um 54% auf 9,1 Millionen Euro gegeben.

„Marmomacc Outlook“ ist der Titel eines Forschungsprojektes, mit dem die Messe in Verona die Lieferkette des Marmors stärken will. Dazu gibt es eine Befragung, zu der die Messe aufruft. Nur etwa 3 Minuten werden dafür gebraucht. Teilnehmer können später die kompletten Daten aus dem Projekt bekommen.

Geschenkidee aus Großbritannien: Ein Stein vor der Haustür zeigt zuverlässig, wie’s Wetter draußen ist.

Ein Hotel im Felsen mit Zimmern wie Höhlen ist das Kokopelli’s Cave Bed & Breakfast bei Farmington im US-Bundesstaat New Mexico.

Die Umrisse von Texas als Steinplatte hat die US-Firma Texa Stone Quarries.

Auch Ear Plugs gibt’s aus Stein (1, 2).

Auf Wasserwände aus Naturstein hat sich die Firma Wawatec spezialisiert.

Die antiken Marmorbrüche von Dokimaion in der heutigen Türkei, aus denen Material zum Beispiel für die Hagia Sophia in Istanbul oder das Trajansforum in Rom stammt, werden heute wieder ausgebeutet – mit modernen Methoden, die die Überbleibsel aus antiker Zeit verschwinden lassen könnten. Das ist der Tenor eines Artikels in der Zeitschrift Antike Welt (1/2012).

Kieselsteine waren Vorläufer von Wärmflaschen, heißt es in einem Beitrag des Internetportals Der Westen.

In Österreich wurden die Pilgram Preise der dortigen Vereinigung der Natursteinwerke vergeben. Prämiert wurde die Verwendung von Stein in der Pfarrkirche von Lingenau, Vorarlberg (Architektengemeinschaft Ernst Beneder und Dr. Anja Fischer), auf dem Ortsplatz in Naarn im Machlande (x Architekten Bettina Brunner) und auf dem Wiltener Platzl in Innsbruck (Gsottbauer architektur.werkstatt).

Das Preisgeld für den Aga Khan Award for Architecture ist auf 1 Million US-$ verdoppelt worden. Der Preis wird alle drei Jahre vergeben; aktuell sind noch Einreichungen bis zum 15. September 2012 möglich. Prämiert werden Architekturkonzepte, die lokale Ressourcen und neue Technologien auf innovative Art und Weise einsetzen. Sie können von überall auf der Welt kommen, müssen aber speziell die Bedürfnisse von Gesellschaften mit signifikantem muslimischem Anteil ansprechen.