Miszellen: Neuigkeiten rund um Naturstein und Stein

Die Sonnenfinsternis vom Cosgrave Rest Area aus gesehen, 18 Meilen südwestlich von Winnemucca, Nevada. Foto: Neil Forrester / <a href="https://commons.wikimedia.org/"target="_blank">Wikimedia Commons</a>, <a href=" https://en.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons_license"target="_blank">Creative Commons License</a>Eine ringförmige Sonnenfinsternis war am 14. Oktober 2023 über Nord- und Südamerika sichtbar. Da sich der Mond zu diesem Zeitpunkt in seiner Umlaufbahn an dem am weitesten von der Erde entfernten Punkt befand (Apogäum), verdeckte er die Sonne nicht vollständig, stattdessen blieb ein heller Ring sichtbar. Wir haben Links zu NASA-Informationen und zu einer Webseite hinzugefügt, auf der „Dancing under the eclipsed sun“ kommerziell angeboten wurde. Bereits in sechs Monaten, am 08. April 2024, wird eine totale Sonnenfinsternis einen Streifen des Himmels von Nordostkanada bis Mexiko verdunkeln (1, 2).

Zu Stonehenge haben sich neue Rätsel um den sogenannten Altarstein (Stein 80) aufgetan, der im inneren Kreis liegt. Ein hoher Barium-Anteil unterscheidet seinen Sandstein von den aufgestellten Pfeilern.

Die 40. Cersaie, die Internationale Messe für Keramikfliesen und Badezimmereinrichtungen, die vom 25. bis 29. September 2023 in Bologna stattfand, verzeichnete 99.319 Besucher (+8,8 % im Vergleich zur Vorjahresausgabe; 2019 vor Corona: 112.340). Es gab 47.634 internationale Besucher (48 % der Gesamtzahl) und 51.685 italienische Besucher. Insgesamt waren 811 Journalisten anwesend, darunter 396 Nicht-Italiener. Die Cersaie im nächsten Jahr findet vom 23. bis 27. September 2024 statt.

„Victoria. Der römische Sieg und seine göttlichen Garanten“ ist Thema einer Ausstellung im Limesmuseum Aalen bis zum 14. Januar 2024.

Wie König Ludwig I. mit seiner Begeisterung für die Architektur und Kunst der Antike das Stadtbild Münchens zum Isar-Athen veränderte, wird in der Zeitschrift „Damals“ (10/2023) behandelt.

Der Bildhauer Tillmann Richter hat den Wettbewerb um die Duplikate der Schutzpatrone Petrus und Paulus am Naumburger Dom gewonnen.

Der Bildhauer Georg Planer wandelt am Wolayersee in Südkärnten am Julius Kugy Alpine Trail einen Findling in ein monumentales Kunstwerk um.

Beton ist die Quelle für 6 bis 8 % der menschengemachten CO2-Emissionen – doch zugleich ist er in der Lage, das Klimagas, das bei der Zementproduktion ausgestossen wurde, später wieder chemisch zu binden. „Karbonatisierung“ nennt sich dieser Prozess, bei dem aus Calciumhydroxid im Beton mit CO2 in einer Reaktion über Jahrzehnte Kalkstein entsteht. Forscher der Schweizer Empa untersuchen im Projekt «DemoUpCARMA», ob und wie sich dieser Prozess beschleunigen lässt.

Landen auf dem Mond verlangt auch, das Aufwirbeln des Staubs zu verhindern. Das könnte mithilfe innovativer 3D-Drucktechnologie gelingen, die ihre Energie aus Sonnenlicht bezieht und leicht zum Erdtrabanten zu transportieren ist. Also: Mondplätze oder -straßen aus geschmolzenem Regolith?

Fake Stone: „Portland Stone als Keramik neuinterpretiert“, ist der Slogan des italienischen Herstellers Ceramiche Keope.
 

Video des Monats: In New Jersey wurde der zweitgrößte Hindu-Tempel der Welt aus Marmor, Granit und Kalkstein eröffnet. Der Stein für das BAPS Akshardham in Robbinsville stammt von verschiedenen Orten in Europa und wurde von Kunsthandwerkern in Indien über mehr als ein Jahrzehnt lang bearbeitet.

(17.10.2023)