Das Plakat der Ausstellung (Ausschnitt).

Die Ausstellung „Rock Fossils feat. The Rolling Stoneflies“ zeigt bis zum 06. Juni 2024 unter anderem eine nach Mick Jagger benannte Versteinerung

In der Ausstellung „Rock Fossils feat. The Rolling Stoneflies“ im Naturkundemuseum in Stuttgart werden noch bis zum 06. Juni 2024 Fossilien und Objekte gezeigt, die zu Ehren von Stars aus der Rock- und Metalszene benannt wurden. Erstmals sind alle „Rolling Stoneflies“ für das Publikum zu sehen! Diese acht in Bernstein erhaltenen Steinfliegen wurden von Dr. Arnold Staniczek, Insektenkundler am Naturkundemuseum Stuttgart, entdeckt und nach Mitgliedern der Rolling Stones benannt.

In der Schau werden Fossilien sozusagen rockmusikalisch begleitet, entweder von Klassikern von The Doors, Grateful Dead oder David Bowie oder von bisher noch nicht entdeckten Punk-, Folk- und Metalsongs von Bad Religion, Katzenjammer oder Tankard.

Fossil von Petroperla mickjaggeri. Fotro: SMNS / A. Staniczek

Die Ausstellung „Rock Fossils“ ist eine Reise durch die Evolution zu den harten Riffs. Neben den echten Fossilien sind überlebensgroße und detaillierte Modelle und Rekonstruktionen der ausgestorbenen Tiere zu sehen.

Backstage-Bereich der Ausstellung. Foto: SMNS / O. Nagel

Natürlich darf die Musik selbst nicht fehlen: Jedes Fossil wird an Hörstationen begleitet von Songs. Hier sind die Beatles, Bad Religion oder Cannibal Corpse zu hören.
Die „Rolling Stoneflies“ selbst, unter Ihnen Petroperla mickjaggeri, haben ihren Auftritt im Backstage-Bereich der Ausstellung.

Dr. Arnold Staniczek, der Entdecker der Rolling Stoneflies, hatte schon lange vor, eine fossile Steinfliege nach den Rolling Stones zu benennen. Nicht nur, weil die Namen zueinander passen, sondern auch, weil die Rolling Stones selber Urgesteine der Rockmusik sind. „Als ich das Glück hatte, gleich acht unterschiedliche fossile Arten in Burmesischem Bernstein zu finden, wusste ich als lebenslanger Stones-Fan sofort, was zu tun ist: Die größte Rockband der Welt angemessen zu würdigen und jedem Rolling Stone eine eigene Steinfliege zu widmen“, so Staniczek.

Auch optisch kommt Konzertstimmung auf, denn die Ausstellungsarchitektur besteht aus Elementen des Konzert-Bühnenbaus.

Quelle: Naturkundemuseum Stuttgart, Museum am Löwentor

(27.02.2024)