Die Marmomac 2024 stellt „den kreativen und technologischen Fortschritt bei Naturstein“ in den Mittelpunkt

Rendering der Halle 10 der Marmomac 2024 mit dem „Walk of Stone“ (im Vordergrund) und „Ceci n'est pas un fossile“ im Hintergrund.

Vom 24. bis 27. September fördert die führende Steinmesse des Westens eine „innovative Nutzung des Materials mithilfe den neuesten Technologien“

Auf der 58. Marmomac (24. bis 27. September 2024) wird der „kreative und technologische Fortschritt bei Naturstein“ im Mittelpunkt stehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters. Die Messe wird „eine entscheidende Rolle für die moderne Nutzung dieses Materials spielen, indem sie seine innovativsten Anwendungen durch eine Reihe von Ausstellungen, Workshops und Konferenzen hervorhebt“, sagt Raul Barbieri, Marketing- und Verkaufsdirektor von Veronafiere.

Eine der Attraktionen im Plus-Theater in Halle 10 soll der „Walk of Stone“ sein, der vom Hollywood Walk of Fame inspiriert ist. Auf 300 Quadratmetern werden italienische und ausländische Unternehmen einen Quadratmeter ihrer außergewöhnlichsten Kreationen ausstellen. „Diese Hommage unterstreicht den außergewöhnlichen Reichtum natürlicher Materialien und hebt ihre Farbunterschiede, Texturen und Details hervor“, heißt es in der Pressemitteilung.

Eine weitere Attraktion in Halle 10 ist die von Raffaello Galiotto kuratierte Ausstellung „Full/Empty“: Internationale Designer und Unternehmen der Steinbranche zeigen Marmorarbeiten, die mit neuen digitalen Werkzeugen hergestellt wurden. Der Übergang von der manuellen Bearbeitung in der Vergangenheit zu CNC-Schleiffräsen oder Diamant- und Wasserstrahlschneidverfahren bietet neue Präzision, technische Reproduzierbarkeit und Abfallverwertung.

Ebenfalls von Raffaello Galiotto kuratiert ist die Ausstellung „Viaggio al centro della tavola“ (Reise zum Mittelpunkt des Tisches), die die neuesten Arbeiten des Designers versammelt: Angesichts eines leeren Tisches werden die Messebesucher eingeladen, einen Gegenstand in seine Mitte zu stellen. „Es handelt sich um eine bezaubernde Reise in den Marmor, auf der man verschiedene farbige Steine und ihre spezifischen Eigenheiten entdecken kann, die sowohl in Form einer zweidimensionalen Platte als auch eines dreidimensionalen Designobjekts sichtbar sind“, heißt es in der Pressemitteilung.

Halle 10: „Ceci n'est pas un fossile“.

Im Rahmen von Marmomac meets Academies kuratiert Professor Giuseppe Fallacara vom Polytecnico in Bari die Ausstellung „Ceci n’est pas un fossile“ (Dies ist kein Fossil), die von Studenten verschiedener italienischer und internationaler Universitäten mit der Unterstützung von Steinfirmen gestaltet wurde. Das Projekt befasst sich mit der Zukunft des Steindesigns, das sich vor allem auf die enge Beziehung zwischen Wissen und Know-how, Theorie und Praxis, Handwerk und Technologie konzentriert.

Die Maschineninstallation „The Applaud“ aus dem letzten Jahr wird unter dem Titel „Il Fazzoletto“ (Das Taschentuch) fortgesetzt, inspiriert diesmal von einem der ersten Werke von Fulvio Bianconi für Venini. Während der Messe wird ein CNC-Programm ein Werkzeug steuern, das eine Skulptur schafft. Diese soll die Stärke von Marmor mit der Zartheit der ikonischen Glasvase verbinden. Kurator ist Danilo Di Michele.

ADI Delegazione Veneto und Trentino-Alto Adige erkunden die Welt des Designs in der Ausstellung Architectural Modules. Dank der Zusammenarbeit zwischen Designern und Unternehmen werden neue dreidimensionale Bauelemente für Fassaden, Wände und Innenräume vorgestellt.

Die Halle 10 beherbergt auch wieder eine Weinbar und ein Restaurant.

In Halle 1 wird erneut die von Elle Decor Italia kuratierte Ausstellung „A matter of stone“ gezeigt, deren Layout vom Studio Calvi Brambilla entworfen wurde. Sie zeigt eine Auswahl von Designproduktionen und -anwendungen. Zielgruppe sind Architekten, Innenarchitekten und Fachleute der Branche.

Marmomac, 24. bis 27. September 2024

Raul Barbieri, Marketing- und Verkaufsdirektor von Veronafiere.

(05.06.2024)