Der Verona Stone District (Distretto Del Marmo e Pietra del Veronese) will die Märkte in Afrika stärker in den Blick nehmen und hat dafür eine Untersuchung bei dem Verlag für Geopolitk Aliseo in Auftrag gegeben. Wie es in einem Bericht in der Tageszeitung L’Arena während der Marmomac hieß, will man besonders Ägypten, Südafrika und Nigeria bearbeiten. Auch Kenia wird als Ziel mit Vorrang genannt. Dort soll unweit der Hauptstadt Nairobi bis 2030 ein Zentrum für Wissenschaft, Technologie und Telekommunikation entstehen. Damit will der Verband mit rund 600 Natursteinunternehmen zwischen Verona und Vicenza sich an den „Mattei-Plan“ (Piano Mattei) der Regierung Meloni anschließen (italienisch).
Eine Initiative fordert eine „Aneignung“ des Berliner Stadtschlosses: „Es ist an der Zeit, die Preußenverherrlichung zu brechen“, heißt es auf der Webpage. Künstler waren aufgerufen, die Vergangenheit des Ortes „in die Fassaden des Humboldt Forums ein(zu)schreiben.
Die Themen beim GeoPark Nordisches Steinreich für die kommenden Wochen sind online.
Eine Skulptur aus 115 Europaletten aus Marmor wurde als Kunst am Bau für einen Innenhof der Staatlichen Museen zu Berlin in Berlin-Friedrichshagen ausgewählt. Das Werk trägt den Titel „Ode to Care“ und stammt von dem Künstler Künstler Rayyane Tabet aus San Francisco.
Die Ortschaft Sparneck bei Hof erinnert mit einem mächtigen Granitfindling an ihre Gründung von 800 Jahren.
Die Steinmetz-Innung Hessen-Mitte hat für den Stadtplatz in Schlüchtern bei Fulda eine Kugelbahn aus Sandstein und Basalt erstellt.
Asterioden, die Geschichten um sie herum und die Gefahr, die von ihnen ausgeht, sind Schwerpunktthema im Heft 11/2024 der Zeitschrift „Geo“.
Ein gewaltiger Felssturz im Dickson-Fjord in Grönland im September 2023 verursachte jenes seismische Signal, das weltweit mehrere Tage anhielt. Diese Erschütterung unseres Planeten stand im Zusammenhang mit dem Abtauen eines Gletschers auf Grönland, fanden Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) heraus.
Video des Monats: Im September fanden auf Easdale Island an der Westküste Schottlands wieder die jährlichen Weltmeisterschaften im Steintitschen (World Stone Skimming Championships) statt. Seit 1983 gibt es den Wettbewerb, an dem zuletzt Vertreter von 20 Ländern teilnahmen. Die Regeln sind einfach: Die Steine müssen von der Insel stammen, dürfen nicht mehr als drei Zoll Durchmesser haben (etwa sieben cm) und müssen mindestens drei Mal auf der Wasseroberfläche auftitschen. Der Gewinner in diesem Jahr, Simon Power aus Irland, schaffte 155 m. Wir werden die Daten für den Wettbewerb 2025 in unserem Kalender der Symposia/Festivals nennen, sobald sie vorliegen.
(16.10.2024)