Euroroc, der Dachverband der europäischen Natursteinverbände, war als einzige Organisation aus der Raw Materials Supply Group zum Weltwirtschaftsforum im Januar 2025 in Davos eingeladen. Man habe die Gelegenheit genutzt, auf die Stärken von Naturstein und das Massivbauen mit Stein hinzuweisen, so Euroroc-Generalsekretär Gerd Merke. Die EU-Kommission hat im „Green Deal“ die Dekarbonisierung zu einem ihrer Schwerpunkte erklärt. Bis 2050 sollen die 27 Mitgliedsstaaten klimaneutral werden.
Rund 90 Steinmetze vor allem aus Österreich und Deutschland trafen sich zur Bildungswoche in Schladming (8. – 10. Jänner 2025). Zum Programm mit Fachvorträgen, Erfahrungsaustausch und Verleihung des Putzmatz-Preises gehörte auch eine rasante Schlittenfahrt von der Hochwurzen auf 1.800 m Höhe. Bericht im Newsletter des Steinzentrums Hallein.
Der Steinbruch- und Produktionsbetrieb der österreichischen Poschacher Natursteinwerke wird geschlossen. Der Natursteinhandel wird in das Baustoffunternehmen integriert.
Denkmalretter gehen in Brandenburgs Seen auf Tauchgang oder klettern am Freiburger Münster. Wie lässt sich unser kulturelles Erbe unter erschwerten Bedingungen zwischen Wellen und Wolken erhalten? ist die Frage im Magazin „Monumente“ (Februar 2025) der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Ein anderer Beitrag widmet sich den Steindächern auf Jurahäusern.
Wer waren die Nabatäer, die um 200 v. Chr die Felsenstadt Petra schufen? Dieser Frage geht ein Beitrag in der Zeitschrift „Damals“ (2/2025) nach.
„Meteoriten. Steine aus dem All“ ist der Titel einer neuen Folge des Kinder-Podcasts „Süßes oder Saurier“ aus dem Berliner Naturkundemuseum.
Im Kloster Eberbach, einst Kulisse für den Film „Der Name der Rose“, fördert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) die Untersuchung der Mauerwerksschäden.
Das Schulprogramm „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) erweitert sein Angebot an Unterrichtsmaterialien. Neu ist die Handlungsanleitung „Umwelteinflüsse auf Denkmale untersuchen“. Sie zeigt auf, wie etwa Feinstaub, Stickoxide oder Klimaveränderungen Bauwerken zusetzen – und woran solche Umweltschäden erkennbar sind.
Mit Mauersteinen aus Hanfkalk, in denen bestimmte Zonen hochverdichtet und tragend sind, will die TH Köln das umweltfreundliche Material zum Bauen tauglich machen.
Nachgemachte Steinprodukte gibt es auch bei Gabionen, und zwar aus Beton.
Die US-amerikanische Webpage National Today hat allerlei ungewöhnliche Gedenktage im Programm. Jährlich am 07. Januar ruft sie zum „Old Rock Day“ auf.
Italiens Regierung will mit ihrem „Made Green in Italy“-Programm Firmen Anreize geben, damit sie mit Produkten mit geringem ökologischem Fußabdruck auf die Märkte kommen.
Video des Monats: United Alabaster hat das Video „The Origin“ veröffentlicht, in dem das aus einem Steinbruch in Aragonien stammende Gestein beschrieben wird. Das spanische Unternehmen ist Hersteller von Lampen und anderen Haushaltsgegenständen, gefertigt aus dieser mikrokristallinen Variante des Minerals Gips.
