Rund 20 % von Deutschlands Ausfuhren im Jahr 2023 kamen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Nominell waren das Waren im Wert von 277 Milliarden € bei einer Gesamtsumme von 1,59 Billionen €.
Beeindruckender ist die Umrechnung dieser Zahlen auf beteiligte Firmen: Danach waren 2023 „rund 97 % aller Exporteure in Deutschland KMUs“, schreibt das Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Bann (IfM). Oder: An Verkäufen ins Ausland waren 258.000 KMUs von insgesamt 267.000 Unternehmen beteiligt.
Rund 62,9 % der Exporte von KMU entfielen auf den EU-Raum.
Gemessen an den Gesamtexporten waren (nach Wert) China und die USA die wichtigsten Abnehmer, gefolgt von Frankreich und den Niederlanden.
Was umgekehrt die Einfuhren betrifft, belief sich die Gesamtzahl der beteiligten Unternehmen im selben Jahr auf 851.000, von denen 837.000 KMUs waren (98,4 % aller Importeure).
Die Anzahl der Warenimporteure hat stetig zugenommen, schreibt das IfM: „Handelsbarrieren haben für deutsche Importeure offenbar zunehmend an Bedeutung verloren.“
Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Bonn (IfM)
