Quelle: Vaticannews.Quelle: Vaticannews.

In der Tat ist die ganze Sache sehr mysteriös: Auf der marmornen Grabplatte des kürzlich verstorbenen Papst Franziskus ist dessen Name so unprofessionell in den Stein gehauen, dass man dahinter kaum ein bloßes Versehen vermuten mag. Schließlich gehört es zu den Routinearbeiten der Steinmetze einen Schriftzug so zu gestalten, dass das Schriftbild harmonisch und leicht lesbar ist.

Hier aber ist der Abstand zwischen den Buchstaben missraten: rund um das „A“ im Namen ist die Distanz viel zu groß.

Die italienische Wochenzeitung „L’Espresso“ hatte spöttisch und knapp über das Malheur berichtet und einen Gustave Flaubert zugeschriebenen Spruch zitiert, dass Gott bekanntlich im Detail steckt.

Inzwischen hat in der Gerüchteküche das Brodeln begonnen. In einer nur in deutscher Sprache verfügbaren Reportage von Vaticannews über das Schlangestehen und die Sicherheitsüberprüfungen am Grab des verstorbenen Papstes ging der Autor auch auf den missratenen Schriftzug ein: „Interpretationen dazu gibt es bereits viele, von stümperhafter Steinmetzarbeit bis hin zu geheimen Botschaften: Franziskus wollte ein letztes Mal zeigen, dass die Welt unvollkommen ist“, heißt es da.

Eine Klarstellung gibt es aber nicht.

L’Espresso (italienisch)

Vaticannews (deutsch)

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