Uwe Jonas: Steingebilde.

Kunst und Geowissenschaften kommen zusammen in der Ausstellung „Gneiszeit“ von Uwe Jonas in Zusammenarbeit mit dem Museum Mineralogia München: Sie zeigt bis 19. April 2026 Skulpturen des Künstlers, die mit Mineralien und Kristallen der Mineralogischen Staatssammlung in Dialog treten.

Dabei wird der Gneis aus dem Raurisertal mit analogen und digitalen Mitteln untersucht. Die künstlerische Auseinandersetzung von Uwe Jonas mit dem Stein umfasst einerseits die spielerische Erforschung der kombinatorischen Möglichkeiten von Steinfragmenten zur Bildung regelmäßiger oder amorpher Raumkörper und andererseits die Untersuchung des Gefüges als Material und Substanz, heißt es auf der Webpage des Museums.

Das führt den Künstler auch zur Untersuchung der Steinoberflächen, des Phänomens der Transparenz im Stein, seiner Inhaltsstoffe und seiner geologischen Entstehung.

Die Ausstellung beleuchtet zudem die Entwicklungsgeschichte des Gneises – Hauptminerale: Feldspat, Quarz und Glimmer – und seine vielseitigen Anwendungen.

Von der Webpage des Künstlers: „Die Kunst von Uwe Jonas lebt vom Wechselspiel. In leichtfüßiger Weise spielen seine abstrakten Stein-Objekte mit Material, Farbe, Form, Volumen, Rhythmus und Raum… Jonas sieht sich weniger als Bildhauer, denn als Maler. In diesem Sinne geht es ihm neben den Formbezügen im besonderen Maße um Oberflächenwirkungen, um das Spiel von Licht und Schatten sowie um die Herausarbeitung von differenzierten Farbtönen und Farbklängen.“

Quelle: Museum Mineralogia, Ausstellung „Gneiszeit“ bis 19. April 2026

Uwe Jonas