„Visionen für Europa“ ist das Motto des 2. Internationalen Bildhauersymposiums in Walhorn im Osten Belgiens unweit der deutschen Grenze. Vom 22. September bis zum 04. Oktober 2025 findet dort das Treffen von Steinkünstlern aus vier Ländern statt, die unter freiem Himmel ihre Werke aus Walhorner Blaustein erarbeiten. Schauplatz ist das Gelände der Firma Monolithique, am Rande des alten Steinbruchs an der Rotsch.
Besucher können nicht nur zuschauen, sondern sind ausdrücklich aufgefordert, sich von den Kreativen das Konzept für ihr Werk sowie ihre Arbeitstechniken erklären zu lassen. Das Symposium bietet „eine einzigartige Gelegenheit, die zeitgenössische Bildhauerkunst hautnah zu entdecken“, schreiben die Veranstalter.
Die teilnehmenden Künstler sind in diesem Jahr
* Belgien: Sandro Dudenhausen, Walhorn,
* Niederlande: Leo Horbach, Landgraaf,
* Litauen: Algis Kasparavičius, Vilnius,
* Deutschland: Daniela Clever, Dortmund,
* Deutschland: Herbert Leichtle, Wolfegg,
* Deutschland: Achim Ripperger, Frankfurt/Main.


Im Jahr 2026 am Europatag am 09. Mai werden ihre Arbeiten im Rahmen einer feierlichen Einweihung in den Skulpturenpfad „Auf den Spuren der Steine“ integriert. Dieser Kunstweg wurde als Ergebnis des ersten Bildhauersymposiums 2021 angelegt und setzt bislang sieben Skulpturen in Szene. Wir zeigen einige davon.
Der Weg ist öffentlich zugänglich und greift den ehemaligen Weg der Steine auf – vom Steinbruch bis in das Ortszentrum, wo sie einst verbaut wurden. Denn Walhorn hat, wie die ganzen Ortschaften in Europa, eine lange Tradition in der Gewinnung und Verwendung der hemischen Steine, hier des leicht bläulichen Kalksteins.
Mit jeder weiteren Ausgabe des Symposiums soll der Skulpturenpfad weiter wachsen.
Er ist eine Station eine Station auf dem „Europäischen Skulpturenwegs – Visionen für Europa“, der vom Verein Art moves Europe e.V. initiiert wurde. Sein Ziel ist, an die Errungenschaften der Europäischen Idee als Alternative zu der kriegerischen Tradition der Länder zu erinnern. Außerdem will er Menschen motivieren, sich aktiv mit europäischen Themen auseinanderzusetzen und sich an einer positiven Gestaltung des Kontinents zu beteiligen. „Die kulturelle und regionale Vielfalt sowie die demokratische Zusammenarbeit bilden die Grundlage für ein starkes, offenes, geeintes und friedliches Europa“, so die Veranstalter.
Bildhauersymposium Walhorn 2025
Skulpturen des 1. Bildhauersymposiums
Skulpturenweg auf Ostbelgien.eu
Fotos: Verkehrs- und Verschönerungsverein Walhorn





