Olomouc, Sandsteinportal Jesuitenkirche Maria Schnee. Die Portalsäulen und weitere Bauwerksteile bestehen aus Moletiner Sandstein (maletínský pískovec), ein in Mähren häufiger Werkstein. Quelle: Scotch Mist / Wikimedia Commons

Zum Programm des Geokompetenzzentrums (GKZ) Freiberg zählen regelmäßige STEIN-Reisen, in denen es um die Sorten einer Region und deren Bedeutung für Wirtschaft und Kultur geht. Die nächste Tour vom 10. bis 16. Mai 2026 führt nach Tschechien und Südpolen. Dazu schreibt Hilke Domsch vom GKZ, die auch diese 15. Fachexkursion geplant und organisiert hat:

Update: bei einer Anmeldung bis zum 20.12.2025 gibt es 10% Frühbucherrabatt

„Diesmal besuchen wir ein kulturhistorisch wie auch geologisch «bewegtes» Gebiet: In Tschechien erkunden wir Teile Ostböhmens, Mährisch-Schlesiens und Mährens sowie in Polen, mit einem Abstecher in die Woiwodschaft Opole (Oppeln), den westlichsten Teil von Oberschlesien.

In allen diesen Regionen finden sich bei einer Vielzahl von Orten historische sowie aktuelle Natursteingewinnungsstätten. Sie besitzen für den Natursteinsektor dort große Bedeutung und manche leisteten schon in den Vorgängerstaaten Österreich-Ungarn und dem Deutschen Reich einen überregionalen Beitrag für die Architektur in Stadt und Land, Kunst sowie für den Bau von Verkehrswegen oder wasserwirtschaftlichen Anlagen.

Die landschaftliche und geologische Vielfalt dieser Regionen ist weitgefächert, entsprechend sind es auch die abgebauten Werksteinsorten und ihre wirtschaftliche Bedeutung: Sedimentite, Magmatite, Metamorphite und Vulkanite prägen den Aufbau der Berglandschaften beiderseits der tschechisch-polnischen Grenze.

Das Nationalmuseum in Prag. Quelle: Jan.urbanek85 / Wikimedia Commons

Folglich besuchen wir aktive Gewinnungsorte von Sandsteinen, Marmoren, Graniten, Schiefer, Pläner und Granodioriten. An manchen Orten werden wir im Stadtbild einige dieser Werksteine wiedererkennen. Trotz der Vielzahl der Exkursionsstationen lernen wir lediglich einen kleineren Teil tschechischer Naturwerksteine kennen.“

Startpunkt ist Dresden. Die An- und Abreise nach beziehungsweise von dort erfolgt eigenständig. Ab Dresden erfolgt die Reise in einem modernen Reisebus.

Die Kosten für die Fachexkursion sind als Betriebsausgabe für Fortbildung absetzbar.

Weitere Informationen: GKZ Freiberg

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