Dranert: „Kent II“.Draenert: „Kent Outdoor“.

Eine der Neuigkeiten von Draenert im Jahr 2025 ist der Tisch „Kent II“ mit der Platte „Trapeza“: Es handelt sich, wie der Name ahnen lässt, um ein Trapez, hier aber mit gerundeten Ecken.

Vorläufer war im letzten Jahr die Tischplatte „Trilungo“ – eine Wortschöpfung aus „Drei“ und „Lang“, so zu verstehen, dass der Designer Wolfgang C.R. Mezger ein Dreieck langgezogen hatte.

Die Firma mit Sitz am Bodensee ist bekannt für hochwertige Möbelstücke mit ungewöhnlichen Designideen, wobei das Experimentelle aber immer im Rahmen des Benutzbaren bleibt.

Mit der Neuheit „Kent Outdoor“ bringt das Unternehmen den Tisch auch in die Außenräume. Vier Formen für die Platte sind möglich: Oval, Kiesel, Trilungo und Trapeza. Damit kann man zum Beispiel auch auf der Terrasse oder im Garten mit den vielen Sitzanordnungen für die Gäste spielen, wie sie sich aus den runden Ecken der Platte ergeben.

Draenert: German Design Award 2025.

Als „flexible Geometrie“ kann man dieses Spiel mit der Asymmetrie vielleicht betiteln – die Juroren des angesehenen German Design Awards jedenfalls fanden das Konzept so außergewöhnlich, dass „Kent“ mit einem der Preise des Jahres 2025 ausgezeichnet wurde.

Draenert: neue Natursteinsorten.

Hervorzuheben ist, dass Draenert für seine Tischplatten zahlreiche neue exotische Natursteinsorten anbietet. Das Menschengemachte an einem Möbelstück wird durch die natürlichen Adern und Farben der Steine in den Hintergrund gerückt. Die Tischbeine in Form von Halbschalen geben „Kent“ zudem den Ausdruck einer Skulptur.

Schließlich konnte Draenert aktuell ein besonderes Jubiläum begehen: Vor 30 Jahren (1995) kam der Esstisch „Adler“ auf den Markt. Bei ihm war nicht die Form der Platte außergewöhnlich, vielmehr hatte das Möbelstück es sozusagen in sich: Mit einer ausgefeilten und vielfach bewunderten Mechanik war es möglich, dass man eine verborgene Tischhälfte mühelos nach oben drehen und mit ihr das Möbelstück verlängern konnte:

Das ist sozusagen Möbelrücken für die Gegenwart – wir haben die unerwartete Leichtigkeit des Seins bei „Adler“ auf vielen Messen ausprobiert und immer wieder genossen. Das Design stammte damals vom Firmengründer Peter Draenert.
 

Übrigens: Für den hier nicht erwähnten Tisch „Atlas“ gibt es auch eine besondere Mechanik:

Draenert

Fotos: Draenert