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Miszellen: Überbleibsel der Stadt aus Sandstein

(Dezember 2011) Highlight ist die originale Spitze des Münsters von 1856, die beim Erdbeben von 1911 herunterfiel, aber aufbewahrt wurde. Die Ausstellung „Ewige Steine. Steinbildwerke aus dem spätmittelalterlichen Konstanz“ zeigt noch bis zum 30. Dezember Zeugnisse aus der alten Bodenseestadt, die ehemals hauptsächlich aus Rorschacher Sandstein gemauert war. Zu sehen sind im Kulturzentrum am Münster und im Kreuzgang des Münsters gotische Wasserspeier, allegorische Köpfe, geheimnisvolle Grabmale, ausdrucksstarke Tierdarstellungen oder fein geschnittenes Maßwerk.

Als Konstanz im 19. Jahrhundert sich über die alte Stadtmauer hinaus ausdehnte, drohten viele Zeugnisse der alten Baumeisterkunst verloren zu gehen. Damals rettete der Gründer des Rosgartenmuseums, Ludwig Leiner, viele der wertvollen Architekturelemente wie Arkadenbögen, Maßwerkfenster, Kapitelle oder figürliche Bauplastiken. Gemeinsam mit dem staatlichen Hochbau- und Universitätsbauamt Konstanz und der Münsterbauhütte zeigt das Rosgartenmuseum nun herausragende Beispiele dieser „steinernen Urkunden“.

Ungewöhnlich sind sie inszeniert, nämlich befestigt auf Stellwänden mit kräftigen Farben.

Ausstellung „Ewige Steine“, bis 30. Dezember