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Miszellen

(Februar 2012) Eine neue Erklärung für die zahlreichen Einschlagskrater auf Mond und Erde geht von einer Phase großer Instabilität in den Planetenbahnen in der Frühzeit unseres Sonnensystems aus. Danach könnten damals große Planeten wie der Jupiter ihre Wege durch das All sprunghaft verändert haben, was wiederum kleinere Himmelskörper zerriss. Diese Bruchstücke hätten dann als Meteoriten Erde und Mond getroffen oder wären in den Kuipergürtel jenseits des Pluto getrieben worden. Diese Theorie geht auch davon aus, dass es ehemals einen fünften Großplaneten gab, den Jupiter bei einem dieser „Sprünge“ weit weg ins All hinaus geschleudert habe.

Superdünne Steinfolien aus Schiefer und ihre Einsatzmöglichkeiten zeigt die Firma Richter-Italia auf ihren Webseiten (1, 2).

Erdbeben und ihre Folgen wie Tsunamis haben im vergangenen Jahr einen Schaden von 365 Milliarden US-Dollar verursacht: 20.500 Menschen starben, mehr als eine Million wurden obdachlos. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse des Centers for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM). Am härtesten waren Japan und Neuseeland betroffen.

Objekte der Körpermineralogie, etwa Gallensteine, kontrastiert die schottische Künstlerin Ilana Halperin mit eigenen Betrachtungen zur Geologie. Dazu gibt es eine Ausstellung im Berliner Medizinhistorischen Museum. Eine Schau im Projektraum der Schering Stiftung ebenfalls in Berlin zeigt die Arbeiten der Künstlerin zur Vulkanologie.

Schatzgräber suchen angesichts der Krise in Griechenland verstärkt ihr Glück im Boden. Dabei werden auch alte Steinbrüche durchgewühlt.   

Verbesserte Arbeitsbedingungen in der asiatischen Steinindustrie haben Projekte der Agentur für globale Verantwortung Win=Win zum Ziel. Sie werden unter dem Titel Fair Stone im Jahresbericht 2010 erwähnt.

„Laaser Marmor“ ist der Titel einer Studienfahrt, die das Geokompetenzzentrum Freiberg vom 7.-10. Juni in den Nationalpark Stilfserjoch ausrichtet. Besucht werden ein Untertageabbau dieses frostbeständigen Marmors sowie Transportanlagen und Unternehmen. Jeweils auf der An- und Abreise ist die Besichtigung von zwei weiteren Steinbrüchen geplant: Silberquarzit und Porphyr.

Über Sandsteinabbau in der Gegend um Bern informiert Per Storemyr in seinem Blog.

„Casa Porfido“ (Haus des Porphyrs) heißt ein Museum in der italienischen Stadt Albiano. Es wurde im vergangenen September eröffnet und wird vom Steinverband der Region betrieben (italienisch 1, 2).

Die Präsidentengalerie am Mount Rushmore kann man jetzt in einer virtuellen Tour besuchen. Der Download dauert leider etwas (1, 2).