An diesem Tisch kann man früh am Abend einfach miteinander sitzen und reden, und später, ohne dass große Umbauten notwendig sind, kann daran einer für die anderen oder mit den anderen kochen. Möglich macht’s der „Dining Desk“ der deutschen Hersteller Poggenpohl und Draenert. Bei dieser Entwicklung ist die Tischplatte in der Mitte in Längsrichtung teilbar und können beide Teile von Hand oder mit einem Motor auseinandergezogen werden. Der Zwischenraum, der sich so ergibt, wird als so genannte Funktionszone genutzt, zum Beispiel für das Kochen, nachdem von den Stirnseiten her entsprechende Rollcontainer eingeschoben wurden. Weiterhin bietet die Funktionszone Platz für Behälter zum Warmhalten oder Besteckkasten und Schneidebrett.
Hintergrund der Idee ist, dass die Innenarchitekten den Esstisch früherer Generationen als Mittelpunkt der Küche von heute wiederentdeckt haben. Damit Hausherren und Gäste sich für die verschiedenen Etappen eines gemeinsamen Abends nicht umsetzen müssen, soll der Tisch sozusagen sich umgestalten.
Ein ähnliches Konzept ist aus dem öffentlichen Nahverkehr bekannt. Dort gibt es Versuchsstrecken mit multifunktionalen Verkehrsmitteln: es steigt an einer Haltestelle nicht der Fahrgast zum Beispiel vom Stadtbus auf die Überlandbahn um, sondern der Bus wird zur Bahn und wechselt von der Straße auf die Schiene.
Die Tischplatten beim „Dining Desk“ sind aus Naturstein. Verschiedenen exklusive Sorten sind im Angebot, etwa die Granite Verde Bamboo, Impala, Tropical Black oder Juparana Bordeaux.
Fotos: Draenert


