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Kurz notiert

(August 2012) Die Marmotech in Carrara sei hauptsächlich zu einer Schau der lokalen Marmore geworden, schreibt die Zeitschrift Pierre Actual in einem Bericht von der diesjährigen Messe (23.-26. April). Granit wäre gar nicht gezeigt worden, bedauert der Autor, merkt aber gleichzeitig an, dass es keine chinesischen Aussteller und ebensowenig Hersteller von Kunststein gegeben hätte. Gelobt werden die Carrara Marble Weeks, während derer in der Stadt viele Kunstwerke aus Stein zu sehen waren.

Schlüssel verlegt man gerne, wenn man sie nicht sogar verliert. Eine originelle Ablage hat sich der kanadische Bildhauer Stephen Yettaw überlegt.

„Nothing is Set in Stone“ (Nichts ist in Stein gemeißelt) nennt sich eine Skulptur der Künstlerin Mira Calix, bei der sie große Kiesel zu einer Form komponiert hat und durch diese hindurch Musik erklingen lässt. Die Installation ist noch bis 9. September in Fairlop Waters nicht weit von London zu sehen.

Eine gastronomische Reise bieten Restaurants im brasilianischen Ort Cachoeiro de Itapemirim während der Steinmesse dort (28.-31. August). Dazu haben sie sich besondere Gerichte einfallen lassen, die den Namen von Steinen aus der Region tragen (portugiesisch).

Fotos aus Steinbrüchen sind zu sehen auf der Seite der italienischen Garfagnana Innovazione.

Der Lena Pillars Nature Park in Russland wurde von der Unesco in die Liste des Naturerbes aufgenommen. Dabei handelt es sich um bis zu 100 m hohe Steinsäulen am Fluss Lena in Jakutien. Aufgenommen in die Liste des Kulturerbes wurden unter anderem die Stadt Elvas in Portugal mit ihren steinernen Befestigungen und ebenfalls die Stadt Rio de Janeiro mit der Statue Cristo Redentor, die mit einem Mosaik aus Speckstein verkleidet ist. Rio habe vielen Künstlern Inspiration gegeben, heißt es in der Laudatio.

Eine App für Schieferdecker und Architekten hat die Mayener Firma Rathscheck entwickelt. „Schiefer-Tools“ für iPhone und iPad ist ein Vor-Ort-Werkzeug, das bei Bemessung, Datenermittlung aber auch Beratung, Präsentation und im Service die Arbeitsabläufe erleichtern soll. Die App ist kostenlos über den App Store von Apple zu laden.

Im fränkischen Haßberge ist man unzufrieden mit den Pflasterbelag auf den Wegen. Für Senioren mit dem Rollator oder für Kidnerwagen sei der Bodenbelag unangenehm, meldet das Portal inFranken. Nun wird darüber nachgedacht, einen Gehweg ins Pflaster einzubauen.

Die Bildhauerschule in Pecchia im Tessin (Scuola di Scultura die Pecchia) hat das aktuelle Programm ihrer Kurse unter anderem für Bildhauerei, Modellieren und Zeichnen ins Netz gestellt.